Roelf de Boer (1949) war Minister für Verkehr und Wasserwirtschaft im Kabinett Balkenende I in den Niederlanden. Im Oktober 2002 wurde er zum Vizepremier ernannt. De Boer war bei der Royal Nedlloyd Gruppe in Westdeutschland, Saudi-Arabien und den Niederlanden (Rotterdam und Amsterdam) tätig ...
Roelf de Boer (1949) war Minister für Verkehr und Wasserwirtschaft im Kabinett Balkenende I in den Niederlanden. Im Oktober 2002 wurde er zum Vizepremier ernannt. De Boer war bei der Royal Nedlloyd Gruppe in Westdeutschland, Saudi-Arabien und den Niederlanden (Rotterdam und Amsterdam) tätig (1972-1984). Danach war er Direktor der Furness Shipping Agency Company in Rotterdam und Geschäftsführer von Lehnkering Logistics in Rotterdam/Barendrecht. Er reorganisierte das Unternehmen erfolgreich im Jahr 1989.
Roelf de Boer wurde 1999 Präsident und Geschäftsführer der European Waterways Transport Holding in Zwijndrecht, einer Tochtergesellschaft von RAG Coal International in Essen, Deutschland. Drei Jahre später wurde er Vorsitzender der Handelskammer in Rotterdam. 2004 wurde er zum Mitglied des föderalen Vorstands des Koninklijk Nederlands Vervoer (KNV) ernannt und wurde später in diesem Jahr zum Präsidenten gewählt. Er ist Vorsitzender von Deltalinqs, dem Verband der Hafenunternehmer.
Seine aktuellen Funktionen umfassen: Mitglied des allgemeinen Rates und Vorsitzender des Internationalen Beirats der Economic Development Board Rotterdam (EDBR); Mitglied des Beirats der Global Conference Organisers (GCO), Sliedrecht; Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Komitees der Policy Research Corporation, Antwerpen; Mitglied des Aufsichtsrats der Stiftung gegen Finanz- und Wirtschaftskriminalität in den Niederlanden; Vorsitzender von Deltalinqs; Vorsitzender des Rotterdam Port Promotion Council (RPPC); Mitglied des Beirats der ING Bank, Rotterdam und Vorsitzender von Sea Alarm (oiled Wildlife Response), Brüssel.