Arend-Jan Boekestijn ist ein gefragter Redner im In- und Ausland, der die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen geopolitischen Verschiebungen beleuchtet.
Arend-Jan Boekestijn ist ein gefragter Redner und Moderator im In- und Ausland, der die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen geopolitischen Verschiebungen beleuchtet. Er ist fasziniert von den großen geopolitischen Veränderungen, die derzeit stattfinden und einen großen Einfluss auf unsere Politik und Wirtschaft haben. Europa befindet sich in mehreren Krisen, die sich gegenseitig verstärken. Putins Machtausdehnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Europa mit Populismus, dem Euro, dem Brexit und den Flüchtlingsströmen, die aus dem Zusammenbruch des Nahen Ostens resultieren, kämpft.
Boekestijn ist seit 1989 an der Abteilung Geschichte der Internationalen Beziehungen der Universität Utrecht tätig. Seine Publikationen befassen sich mit der Geschichte des europäischen Staatensystems im 19. und 20. Jahrhundert sowie der Geschichte der europäischen Integration. Neben seiner Tätigkeit an der Universität Utrecht ist er Auslandskolumnist des Wochenmagazins Elsevier.
Jeden Mittwoch gibt er von 18:30 bis 19:00 Uhr Kommentare bei DIDD auf Radio 1. Jeden Samstag um 12 Uhr moderiert er zusammen mit Rob de Wijk ein BNR-Programm über die Welt mit dem Titel Boekestijn und de Wijk. Im Sommer 2016 präsentierte er das Programm Erfolgreiches Niederlande auf RTL7. 2017 produzierten Arend-Jan Boekestijn und Rob de Wijk die sechsteilige Fernsehsendung „Weg von der Welt“. Darin empfing das Duo prominente Gäste, um geopolitische Spannungen zu diskutieren.
Von 2003 bis 2006 war Arend-Jan Mitglied der Klangbordgruppe des niederländischen Ministers für Verteidigung. Von November 2006 bis November 2009 war er Mitglied der Zweiten Kammer für die VVD-Fraktion mit den Ressorts Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit. Seit September 2015 ist Arend-Jan Mitglied der Kommission für Frieden und Sicherheit des Rates für Internationale Fragen (AIV). Der AIV ist ein unabhängiges Beratungsgremium, das die Regierung und die Generalstaaten in Fragen der Außenpolitik, insbesondere in Bezug auf Menschenrechte, Frieden und Sicherheit, Entwicklungszusammenarbeit und europäische Integration berät.
Im November 2009 erschien sein Buch „Der Preis eines schlechten Gewissens“. In diesem Buch wird die Entwicklungsindustrie an den Pranger gestellt. Das Buch erreichte kürzlich seine vierte Auflage. 2011 erschien das Buch „Märchen über das Meer“ , eine Sammlung von Essays und Kolumnen.