Astrid Holleeder ist Anwältin und Bestsellerautorin, die für ihren außergewöhnlichen Durchhaltewillen und ihren scharfen Blick auf Recht, Mut und menschliche Resilienz bekannt ist.
Astrid Holleeder ist Anwältin und Bestsellerautorin, die für ihren außergewöhnlichen Durchhaltewillen und ihren scharfen Blick auf Recht, Mut und menschliche Resilienz bekannt ist. Aus ihrer einzigartigen Position als Autorin des internationalen Bestsellers Judas – ebenfalls verfilmt als Fernsehserie – sowie als Strafverteidigerin und als Zeugin im aufsehenerregenden Strafprozess gegen ihren Bruder, den Topkriminellen Willem Holleeder, spricht sie über die Komplexität von Entscheidungen, Gerechtigkeit und das Überleben unter Druck.
Nach ihrem Jurastudium arbeitete Astrid sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht. Diese Kombination gab ihr eine breite Perspektive auf die dünne Linie zwischen Wahrheit und Wahrnehmung, zwischen Recht haben und Recht bekommen. Ihr juristisches Wissen, kombiniert mit ihren persönlichen Erfahrungen, macht ihre Geschichten roh, echt und für jedes Publikum nachvollziehbar – von juristischen Fachleuten bis hin zu Menschen, die verstehen möchten, was Resilienz wirklich bedeutet.
Holleeders Bücher sind in mehr als dreizehn Ländern übersetzt und veröffentlicht worden. Dennoch bleibt sie bescheiden in Bezug auf ihren Erfolg. Für Astrid ist Schreiben eine Form der Rechtsprechung. Nicht mit Gesetzen, sondern mit Worten. Schreiben und Sprechen sind für sie Wege, Perspektiven zu schaffen: auf Trauma, Heilung und die Kraft, trotz allem nach vorne zu blicken. Aber es geht darüber hinaus: es ist auch ein Weg zu Sicherheit und Freiheit für sich selbst und ihre Familie.
Schreiben ist mein Weg zu Sicherheit und Freiheit.
In ihren Vorträgen spricht Astrid über Themen wie Recht und Moral, Durchhaltevermögen, Trauma und Identität. Sie zeigt, wie die Vielfalt der Rollen – Schwester, Zeugin, Schriftstellerin – sie zu jemandem geformt hat, der fest im Leben steht, aber gleichzeitig empathisch bleibt. Diese Balance zwischen Härte und Menschlichkeit macht ihre Geschichte außergewöhnlich: kraftvoll, ohne distanziert zu wirken, herausfordernd, aber hoffnungsvoll. Sie versteht es, zu informieren und zu inspirieren.
Organisationen, die Astrid einladen, erhalten keine theoretische Erzählung, sondern ein eindringliches und ehrliches Gespräch über den Umgang mit Druck, Veränderung und moralischer Komplexität. Sie spricht nicht nur über ihre Vergangenheit, sondern darüber, wie jeder Mensch gestärkt aus seiner eigenen Geschichte hervorgehen kann. Sie konfrontiert, ohne zu verurteilen, und lädt ihr Publikum ein, über ihr eigenes Kompass nachzudenken: Wie bleibt man menschlich in einer harten Welt?