Stan van Pelt ist Wissenschaftsjournalist. Er gibt gerne Einblicke in die faszinierende, aber manchmal undurchsichtige wissenschaftliche Welt. Über die Rolle von Macht, Wettbewerb, Geld und anderen perversen Anreizen.
Stan van Pelt ist Wissenschaftsjournalist. Als promovierter Neurowissenschaftler mit fünfzehn Jahren Forschungserfahrung schreibt er viel über neue wissenschaftliche Entdeckungen, aber auch über die Schattenseiten der akademischen Welt, wie Betrug.
Als Freelancer veröffentlicht er in Tageszeitungen wie der Volkskrant, in Zeitschriften wie Vrij Nederland und in Universitätsblättern. Bei der Nijmeegener Vox war er jahrelang der Wissenschaftsredakteur. Außerdem gibt er energische Schreibtrainings für Naturwissenschaftler, unter anderem als Teilzeitdozent an der Radboud-Universität und im Studiengang Wissenschaftsjournalismus der Stiftung SCW.
Im Jahr 2020 gewann Stan den VWN Gouden Beitel, den Preis für die beste wissenschaftsjournalistische Geschichte, mit einem Artikel darüber, wie Subventionen die Karriere von Wissenschaftlern machen und brechen können. Dieser erschien im Nijmeegener Universitätsblatt Vox. 2021 erhielt diese Geschichte den dritten Preis beim European Science Journalist of the Year Award.
Stan schreibt auch Bücher. Ende 2023 veröffentlichte er Hack je Hersenen (New Scientist/Veen Media), über wie Gehirntechnologie neue Behandlungen von Gehirnerkrankungen ermöglicht und sogar Formen des Gedankenlesens. Im September 2025 erschien sein neuestes Buch, Sloppy Science. Darin diskutiert Stan zahlreiche Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens: vom selektiven Auswählen von Messergebnissen bis hin zu direkter Datenfälschung. Er beschreibt, wie Betrugsdetektive Probleme auf die Spur kommen, Fehler nur zögerlich zugegeben werden und Qualitätskontrollen unzureichend sind. Doch glücklicherweise scheint sich inzwischen etwas zu verändern.
Als Redner gibt Stan van Pelt gerne Einblicke in die faszinierende, aber manchmal undurchsichtige wissenschaftliche Welt. Über die Rolle von Macht, Wettbewerb, Geld und anderen perversen Anreizen und wie diese im Widerspruch zur Zuverlässigkeit von Forschungsergebnissen stehen können. Und nicht zu vergessen die heftigen gesellschaftlichen und medizinischen Folgen, die dies manchmal hat, und welche Rolle der Journalismus dabei spielt.
Aber Stan hält auch gerne Vorträge über Gehirnforschung: Auf welche Weise können Wissenschaftler heutzutage buchstäblich in unseren Kopf schauen, mit Scannern und Elektroden – und welche spannenden Erkenntnisse bringt das? Wie können gelähmte Patienten dank neuer Technologien Rollstühle, Sprachcomputer oder sogar ihre eigenen Beine nur mit ihren Gedanken steuern?
Schließlich ist Stan van Pelt für Workshops zur Wissenschaftskommunikation buchbar. Mit inspirierenden praktischen Aufgaben lehrt er Wissenschaftler und andere Experten, wie sie ihr inhaltliches Wissen auf verständliche und ansprechende Weise einem breiteren Publikum vermitteln können. Denken Sie an das Schreiben eines Meinungsartikels für die Zeitung, eines populärwissenschaftlichen Artikels für ein Magazin oder das Halten einer Präsentation für eine öffentliche Veranstaltung oder einen Förderantrag.
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