©Rogier Chang
Prof. Dr. Rob de Wijk ist einer der gefragtesten Kommentatoren und Redner im Bereich Geopolitik und Sicherheitsfragen. Er betrachtet das praktisch Machbare, nicht das politisch Wünschenswerte.
Rob de Wijk ist einer der gefragtesten Kommentatoren im Bereich Geopolitik und Sicherheitsfragen. Es kann keine Krise ausbrechen, ohne dass er als Experte um eine Stellungnahme gebeten wird. Das gilt auch für Fragen wie die europäische Integration. De Wijk hat eine einzigartige Expertise und Perspektive. Er betrachtet Sicherheitsfragen aus der Sicht der Akteure. Er schaut auf das praktisch Machbare, nicht auf das politisch Wünschenswerte. Das macht seine Analysen klar und nüchtern. De Wijk lässt sich nicht von der Tagespolitik und populären Meinungen leiten, sondern dringt bis zum Kern der Sache vor und regt die Debatte an.
Rob de Wijk ist neben seiner Tätigkeit als Redner auch als Moderator bei Themen wie internationale Beziehungen, Geopolitik, internationale Sicherheit und gesellschaftliche Fragen einsetzbar. Durch seine Erfahrung und fundierte Kenntnisse kann er schnell reagieren und prägnante Fragen an die Redner im Programm oder das Publikum stellen. Rob sorgt dafür, dass die Veranstaltung reibungslos verläuft und bringt auch sein eigenes Wissen ein, um das inhaltliche Programm auf ein höheres Niveau zu heben.
Rob de Wijk ist Gründer des Den Haag Zentrums für Strategische Studien und emeritierter Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Leiden. Er hat verschiedene Nebenfunktionen: Vorsitzender des Think Tanks Nationale Sicherheit, Vorsitzender des Holland Space Clusters, Mitglied der ‚Strategic Advisors Group‘ des ‚Atlantic Council‘ in Washington und der ‚Senior Steering Group‘ des ‚NATO Special Forces Headquarters‘ in Mons. Er ist auch Kolumnist bei Dagblad Trouw und Energiepodium.nl.
Nach einer journalistischen Phase arbeitete er von 1989 bis 1998 im Verteidigungsministerium, wo er sich unter anderem mit der Umstrukturierung der Streitkräfte nach dem Kalten Krieg beschäftigte. Anschließend war er einige Jahre am Clingendael Institut und Professor an der KMA tätig. In den letzten Jahren veröffentlichte er zahlreiche Artikel und Bücher. Neben englischsprachigen Büchern wie The Art of Military Coercion (2014) über die Art und Weise, wie Machtinstrumente in der internationalen Politik eingesetzt werden, veröffentlichte er auch Power Politics, How China and Russia Reshape the World (2015) und unter anderem Pyrrhus im Kosovo (2001) über den Krieg gegen Slobodan Milosevic, Supermacht Europa (2005) über die Zukunft der europäischen Zusammenarbeit und Ziel Europa (2006) über Verschwörungen von Muslimterroristen, Zustände in der Welt (2008) mit einer Sammlung seiner Kolumnen in Trouw und Über 12 (2012) darüber, wie sich die Niederlande an die neue Welt anpassen können. In seinem Buch Machtspolitik (2014) beschreibt De Wijk, wie die Welt bis vor kurzem mit westlicher Machtpolitik konfrontiert war, aber dass jetzt auch die aufstrebenden Länder Landgrabbing betreiben. In diesem Buch macht er deutlich, dass Machtpolitik ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Beziehungen ist.
In Die neue revolutionäre Welle (2016) geht Rob de Wijk auf den Brexit, die Wahl von Trump, das Aufkommen radikaler Führer wie Le Pen und Trispas und den Aufstieg von Wilders ein. Dieses Buch ist eine tiefgehende Analyse der Frage, warum globale Veränderungen die Kluft zwischen Politikern und Bürgern so groß machen. 2019 erschien Die neue Weltordnung über die Frage, wie der Aufstieg Chinas die Welt verändern wird. Dieses Buch wurde in kurzer Zeit ein Bestseller (10. Auflage). Sein letztes Buch, Die Schlacht um Europa (2021), beschreibt, wie Xi, Putin, Trump und Johnson in Europa nichts erreichen und wie das 21. Jahrhundert durchaus das Jahrhundert Europas werden könnte.