Ursprünglich aus Dakar, Senegal, ist Marc Lièvremont einer der französischen Rugby-Internationals, der den erfolgreichsten Übergang als Trainer und Auswahltrainer geschafft hat. Marc Lièvremont begann seine Karriere beim ES Argelésienne, seinem Ausbildungsverein, wo er von 1974 bis 1988 ...
Ursprünglich aus Dakar, Senegal, ist Marc Lièvremont einer der französischen Rugby-Internationals, der den erfolgreichsten Übergang als Trainer und Auswahltrainer geschafft hat. Marc Lièvremont begann seine Karriere beim ES Argelésienne, seinem Ausbildungsverein, wo er von 1974 bis 1988 spielte. Von 1988 bis 1997 spielte er für die USA Perpignan und gewann 1994 den Coupe de France. Doch es war beim Stade Français und dann beim Biarritz Olympique, wo er die größte Anerkennung erlangte: Französischer Meister in 1998, 2000 (Stade Français) und 2002 (Biarritz Olympique). Er war auch Finalist des Coupe de France mit dem Stade Français im Jahr 1998 und gewann diesen Wettbewerb erneut im Jahr 1999. Er erlebte auch große Erfolge mit der Nationalmannschaft mit fast 25 Einsätzen zwischen 1995 und 1999. Im blauen Trikot setzte er sich beim Coupe Latine 1995 durch und gewann das Turnier der fünf Nationen 1998, wobei er zusätzlich einen Grand Slam erreichte. Er war auch Finalist der Weltmeisterschaft 1999. Nachdem er 2002 seine Karriere als Profispieler beendet hatte, wurde er 2003 Trainer der U21 des Biarritz Olympique. 2005 wechselte er zu US Dax, wo er bis 2007 trainierte. In diesem Jahr führte Marc Lièvremont sein Team zum Titel des Vize-Meisters der Pro D2. Parallel dazu war Marc Lièvremont von 2003 bis 2005 auch Trainer der französischen U21-Nationalmannschaft und der französischen A-Nationalmannschaft. 2007 wurde er von Bernard Lapasset ernannt, um die Nachfolge von Bernard Laporte als Trainer der französischen Rugby-Nationalmannschaft anzutreten. Mit dieser gewann er das Sechs-Nationen-Turnier und erreichte erneut einen Grand Slam. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Neuseeland übertraf er alle Erwartungen und führte sein Team ins Finale gegen die All Blacks. Leider endete sein Abenteuer erneut auf dem zweiten Platz des Podiums.