"Menschen haben ein schlechtes Selbstkritikvermögen, deshalb muss man sie wachhalten und herausfordern. Dafür bin ich da, darin bin ich auch gut", - Hugo Borst. Für Hugo Borst haben Fußballer eine öffentliche Funktion und es ist die Aufgabe der Journalisten, sie gewissermaßen zu ...
“Menschen haben ein schlechtes Selbstkritikvermögen, deshalb muss man sie wachhalten und herausfordern. Dafür bin ich da, darin bin ich auch gut”, so Hugo Borst.
Für Hugo Borst haben Fußballer eine öffentliche Funktion und es ist die Aufgabe der Journalisten, sie gewissermaßen zu kontrollieren. Jeden Sonntagabend ist er bei Studio Voetbal zu sehen, zusammen mit Jack van Gelder und Youri Mulder, wo er seine ungeschminkte Meinung über Fußball und die Fußballwelt im Besonderen äußert.
Hugo Borst begann seine Karriere im Alter von 22 Jahren bei Voetbal International. Nach mehr als zehn Jahren verließ er die Redaktion, blieb jedoch aktiv in der Fußballwelt. Er hat immer noch Kontakt zu den Verbindungen, die er in dieser Zeit geknüpft hat.
Im Jahr 2006 ist Borst Kolumnist bei Algemeen Dagblad, AD Sportwereld und Esquire. Zusammen mit Matthijs van Nieuwkerk und Henk Spaan bildet er die Chefredaktion des “Magazins” ‘Hard Gras’.
Darüber hinaus ist Hugo Borst auch Autor verschiedener Bücher. Er sieht sich mehr als Schriftsteller denn als TV-Star. Es ist viel schwieriger, gut zu schreiben, als im Fernsehen seine Meinung zu äußern. 1996 erschien von ihm ‘De Coolsingel bleef leeg’ in einer ‘Hard Gras’-Sonderausgabe. Es wurde für den Gouden Uil nominiert, einen Literaturpreis – ein Unikum für ein Buch über Fußball. Eine Saison lang verfolgte Hugo Borst Feyenoord hautnah, wie es in den Niederlanden zuvor nicht gezeigt wurde. Minutiös beschreibt er, was alles in und um De Kuip passiert. (Neuauflage im April 2006)
Im April 2005 erschien der Bestseller ‘Over vaders & zonen. Die Jungenszimmer von Van Basten und andere Geschichten’. ‘Over vaders & zonen…’ ist ein Buch voller berührender und beklemmender Geschichten über die Beziehung zwischen Vätern und Söhnen, mit dem Thema Fußball als rotem Faden. So geht es unter anderem um die Niere, die Coen Moulijn seinem Sohn spendete, den Vater von Marco van Basten, der ebenfalls unter der Sprunggelenksverletzung leidet, usw.
Hugo Borst hat eine eigene Meinung, die oft viel Staub aufwirbelt. Seine Meinung als Journalist ist mittlerweile ein Begriff in der niederländischen Fußballwelt. In seinen Präsentationen, Analysen, Diskussionen und Kolumnen vermittelt Hugo Borst seine Meinung und sein Wissen über den Fußballsport. “Um gut informiert zu sein, muss man nicht hochklassig gespielt haben”, so Hugo Borst.