Hedy d'Ancona war Dozentin für soziale Geografie und Stadtplanung, bevor sie Vollzeit-Politikerin wurde. Sie war nacheinander Staatssekretärin für Soziale Angelegenheiten und Beschäftigung, Ministerin für Wohlfahrt, Gesundheit und Kultur, Mitglied des Senats für die PvdA und des Europäischen ...
Hedy d’Ancona war Dozentin für soziale Geografie und Stadtplanung, bevor sie Vollzeit-Politikerin wurde. Sie war nacheinander Staatssekretärin für Soziale Angelegenheiten und Beschäftigung, Ministerin für Wohlfahrt, Gesundheit und Kultur, Mitglied des Senats für die PvdA und des Europäischen Parlaments. Darüber hinaus war sie Initiatorin der zweiten feministischen Welle und Gründerin von OPZIJ.
Derzeit ist Hedy d’Ancona Vorstandsmitglied mehrerer kultureller Einrichtungen, u.a. Vorsitzende des Amsterdamer Fonds für die Kunst und des Graphic Museum in Breda. Hedy d’Ancona schreibt, hält Vorträge und Einführungen, fungiert als Tagungsleiterin und eröffnet auf Wunsch Ausstellungen.
Im vergangenen Jahr wurde ein Preis nach ihr benannt: Der Hedy d’Ancona Preis für exzellente Pflegearchitektur, und sie galt als „Meisterspeaker“ in dem Buch, das unter dem gleichnamigen Titel erschien. Hedy d’Ancona ist im Empfehlungskomitee des Niederländischen Sozialforums.
Seit Anfang 2009 engagiert sich d’Ancona auch als Botschafterin der Stiftung B!NK, einer Stiftung, die sich mit dem Leid von Kindern in nicht-westlichen Ländern beschäftigt.
Die Wissensgebiete von Hedy d’Ancona umfassen unter anderem: Kunst und Kultur, Pflegearchitektur, Emanzipation und Feminismus, Drogenpolitik, häusliche Gewalt, „Aus freiem Willen“ (Bürgerinitiative für ein selbstgewähltes Lebensende), ältere Menschen und weitere gesellschaftliche Themen.
Die Durchführung von Duo-Präsentationen mit ihrer Tochter, der TV-Präsentatorin Hadassah de Boer, gehört ebenfalls zu den Möglichkeiten.