© Chris van Beek
Frank Woreel träumt von einem kleineren Staat, der besser mit dem Markt zusammenarbeitet, um gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu bekämpfen.
Frank Woreel träumt von einem kleineren Staat, der besser mit dem Markt zusammenarbeitet, um gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu bekämpfen.
Seit 2003 arbeitet er als unabhängiger Moderator im Auftrag von Gemeinden, Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften, Bildungsträgern, Branchenverbänden und sozialen Organisationen. In verschiedenen Branchen und Sektoren. Zu verschiedenen Themen, mit denen Staat und Gesellschaft täglich kämpfen, wie Asbest, Kindesmisshandlung, häusliche Pflege, Arbeitslosigkeit, Abfall, Leerstand, Nachhaltigkeit, sterbende Stadtzentren usw. Seit 2003 hat er bereits mit Tausenden von Personen und Organisationen Gespräche geführt. Mit Hilfe seiner entwickelten und vollständig bedarfsorientierten „Brainwrite-Methode“. Dies führt zur Umgehung von Bürokratie in Ausschreibungsverfahren und zur Verbesserung der Arbeitsqualität.
Für die Unternehmerorganisation „ONL für Unternehmer“ in Den Haag lässt er seit 2018 die Stimme der Unternehmer hören. Er ist von der Unternehmerorganisation aus Initiator eines Think Tanks, in dem Wissenschaftler und Unternehmer gemeinsam Vorschläge zur Reduzierung der Bürokratie erarbeiten, die zuvor noch nicht geäußert wurden. Abgeordnete und Gemeinden werden mit Optionen versorgt, die sie zuvor nicht hatten. Die Reduzierung administrativer Belastungen und die Bekämpfung von Bürokratie bleiben auf der politischen und verwaltungstechnischen Agenda.
Bei jährlichen Beratungstreffen über häusliche Gewalt und Kindesmisshandlung zwischen Dienstleistern, Betroffenen und kommunalen Jugendämtern fordert er seit 2015 viel mehr Prävention von häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung, wodurch Gemeinden seltener auf den Meldestandard zurückgreifen müssen. Ergebnisse: In einigen niederländischen Gemeinden werden Kinder weniger schnell unnötig aus ihren Familien genommen oder unter Aufsicht gestellt. Menschliches Leid wird verhindert und unnötige Bürokratie vermieden.
Durch eine von ihm 2011 vorbereitete Fernsehsendung des VARA-Programms „Zembla“ über die Gefahren von Asbest wurde der Staatssekretär für Umweltangelegenheiten gezwungen, alle niederländischen Grundschulen präventiv auf das Vorhandensein von tödlichem Asbest zu untersuchen. Es werden sicherlich Leben gerettet worden sein, als Folge der erneuten politischen und verwaltungstechnischen Aufmerksamkeit für die Gefahren von Asbest, denn:
• Asbestdächer mussten schneller entfernt und mit Solarpanelen ausgestattet werden;
• Grundschulen mussten intensiver auf das Vorhandensein von Asbest untersucht werden;
• Die Bußgelder für illegale Asbestentsorgung wurden erheblich erhöht.
In einer öffentlich-privaten Arbeitsgruppe des damaligen Umweltministeriums gelang es ihm 2010 als Mitglied des Vorstands und Mitglied des Umweltausschusses von MKB Nederland, die Blockade zwischen Unternehmen und Gemeinden zu durchbrechen und somit zu helfen, eine für Unternehmen praktikable niederländische Richtlinie zum Bodenschutz zu entwickeln.
Im Namen der Asbestinventarisierungsbranche beriet er 2009 Rijkswaterstaat, eine ungewöhnliche, aber erfolgreiche öffentlich-private Konstruktion zur Realisierung eines aufgrund von parlamentarischen Fragen als notwendig erachteten drastischen Nachholbedarfs im Bereich der Asbestuntersuchungen an asbestgefährdeten Rijksobjekten aufzubauen. Als Verfasser und Ausführer eines Rahmenvertrags mit Rijkswaterstaat ließ er eine erfolgreiche öffentlich-private Zusammenarbeit zwischen Rijkswaterstaat und der gesamten Asbestinventarisierungsbranche entstehen, als praktikable und willkommene Alternative zu zeitaufwändigen, teuren und bürokratischen Ausschreibungsverfahren.
In der Asbestbranche gründete er eine Plattform kritischer Unternehmen, die seit 2005 in der Lage war, einen gemeinsamen und kraftvollen Protest gegen den übertriebenen Kontrolldrang des Staates und die daran sogar mitschuldigen Branchenverbände zu äußern. Als Sprecher wandte er sich an Politiker, Entscheidungsträger und die Arbeitsinspektion mit einer „Null-Toleranz“-Herangehensweise an unseriöse Unternehmen, unter anderem durch einen dank der VVD-Fraktion im Zweiten Parlament angenommenen Antrag zur erheblichen Erhöhung der Bußgelder für die illegale Entfernung von Asbest.
Im Jahr 2000 vermittelte er als Mediator in der Medizintechnikbranche bei der von der Wettbewerbsbehörde gewünschten Beendigung der kollektiven Verhandlungen der Branche mit den Krankenkassen, wodurch die bis dahin von der Branche künstlich hoch gehaltenen Preise für medizinische Hilfsmittel gesenkt werden konnten und die Unternehmen unabhängig von den bevormundenden Verhaltensregeln des Branchenverbands seitdem selbstständig im Preis und in der Qualität konkurrieren können.
Ab 1995 führte er als Manager eines 200 Personen zählenden öffentlich-privaten Umweltkooperationsprojekts, das an den damaligen Minister für VROM berichtete, eine erfolgreiche Kampagne zusammen mit MKB Nederland und dem damaligen Umweltministerium für eine steuerliche Kompensation durch das Finanzamt für Umweltinvestitionen von Unternehmen in der Automobilbranche, die verpflichtet waren, flüssigkeitsdichte Böden gegen Bodenverunreinigung anzulegen.