prof. dr. Vincent Icke
Als Wissenschaftler untersucht Vincent Icke nicht nur die noch unerklärten Phänomene im Universum, sondern als Redner vermittelt er seine Erkenntnisse leidenschaftlich an sein Publikum, unabhängig von Alter und Hintergrund. Er möchte, dass jeder an seiner Verwunderung und Ehrfurcht vor der ...
Als Wissenschaftler untersucht Vincent Icke nicht nur die noch unerklärten Phänomene im Universum, sondern als Redner vermittelt er seine Erkenntnisse leidenschaftlich an sein Publikum, unabhängig von Alter und Hintergrund. Er möchte, dass jeder an seiner Verwunderung und Ehrfurcht vor der Natur teilhat. Begeistert, zugänglich und mit breitem Interesse.
Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist Vincent Icke aktiv an der Popularisierung der Wissenschaft beteiligt. Er war beispielsweise regelmäßig zu Gast in De Wereld Draait Door, um aktuelle Ereignisse in einen breiteren, wissenschaftlich fundierten Kontext zu setzen. Um Wissenschaft für alle zugänglich und verständlich zu machen, arbeitete er an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen mit, darunter HobbySkoop, TeleKids, Noorderlicht, NOVA, Teleac, Klokhuis, die Nationale Wissenschaftsquiz und Nieuwslicht. Icke war Kolumnist für NRC/Handelsblad, freier Mitarbeiter von VPRO und VARA und schreibt regelmäßig in Tages-, Wochen- und Monatszeitschriften.
Vincent Icke ist Professor für Theoretische Astronomie an der Universität Leiden und außerordentlicher Professor für Kosmologie an der Universität Amsterdam. Er studierte theoretische Physik und Astronomie in Utrecht und promovierte über die Entstehung von Galaxien und großräumige Strukturen im Universum. Er führte postdoktorale Forschungen an den Universitäten Sussex und Cambridge sowie am California Institute of Technology durch. Icke arbeitete als Dozent an der Universität von Minnesota und als Professor an der Universität Florenz.
Seine Forschung in der theoretischen Astrophysik konzentriert sich hauptsächlich auf die Entstehung von Strukturen im Universum, die kosmologische Konstante und Strahlungs-Gasdynamik. Neben zahlreichen Gastvorlesungen hält er regelmäßig Vorlesungen in Kosmologie, Astrophysik und kosmischen Strahlungsprozessen. Im Jahr 2010 erhielt Vincent Icke den dreijährlichen Willem de Graaff Preis für kontinuierliche und besonders effektive Popularisierung der Wissenschaft.
Er schrieb mehrere Bücher, darunter The Force of Symmetry, in dem die modernen Entwicklungen in der Teilchentheorie für ein allgemeines Publikum erklärt werden. Eine Sammlung seiner Kolumnen wurde unter dem Titel De eekhoornformule veröffentlicht und eine zweite Sammlung unter dem Namen Passie en precisie. Krachten erschien anlässlich der Wissenschaftswoche, und über Christiaan Huygens und seine Entdeckungen sind inzwischen zwei Bücher geschrieben worden: Christiaan Huygens in de ovtt und Christiaan Huygens en zijn betekenis. Ende 2009 erschien auch Dat kan ik me niet voorstellen, eine Sammlung von Essays, Kolumnen, neuen und bereits veröffentlichten Stücken. Darüber hinaus ist er Mitautor von De Canon van de Natuurkunde, basierend auf seinen Beiträgen zum Nederlands Tijdschrift voor Natuurkunde.
Vincent Icke ist auch bildender Künstler. Sein Werk umfasst ein breites Spektrum an Stilen, Medien, Anwendungen und Konzepten. In dieser Eigenschaft war Icke Gastdozent an der Gerrit Rietveld Akademie und Das Arts in Amsterdam sowie an der Rijksakademie für Bildende Künste in Den Haag. Vincent Icke war auch eng in die Gründung der Fakultät für Kunst an der Universität Leiden involviert. Er hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.