Geboren 1969 in Saint-Affrique, ist Stéphane Diagana Spezialist für 400 m Hürden. Am 4. August 1997 wird er in Athen in seiner Disziplin der erste männliche Weltmeister der Leichtathletik. 2002 gewinnt er den Titel des Europameisters, ebenfalls über 400 m Hürden, und 2003 wird er Weltmeister ...
Geboren 1969 in Saint-Affrique, ist Stéphane Diagana Spezialist für 400 m Hürden. Am 4. August 1997 wird er in Athen in seiner Disziplin der erste männliche Weltmeister der Leichtathletik. 2002 gewinnt er den Titel des Europameisters, ebenfalls über 400 m Hürden, und 2003 wird er Weltmeister in der 4 x 400 m Staffel. Bis heute hält er den Europarekord über 400 m Hürden. Diagana hat somit eine der beeindruckendsten Karrieren in der Weltleichtathletik.
Seine Umorientierung ist erfolgreich und vielfältig. Er hat einen Abschluss der ESCP Europe und einen DUT in Lebensmittelbiochemie. Er kommentiert Leichtathletikwettkämpfe für France Télévision, wo er als Berater tätig ist. Doch Stéphane ist auch ein engagierter Mann: Er setzt sich für die Anti-Doping-Bewegung ein und ist Mitglied des Sportlerkomitees der Welt-Anti-Doping-Agentur; er unterstützt den 3. Nationalen Ernährungs- und Gesundheitsplan und seit 2006 die „Parcours du Cœur“, die von der französischen Kardiologie-Vereinigung organisiert werden, um die sportliche Betätigung zu fördern. 2007 wird er erster Präsident der nationalen Leichtathletik-Liga und ist der erste französische Träger der olympischen Flamme der Olympischen Spiele 2008 (Peking) während ihres Durchgangs in Frankreich. Nicht zu vergessen, dass er Konferenzen über Leistung im Unternehmen leitet.
Stéphane Diagana hält regelmäßig Vorträge, hauptsächlich zu dem Thema: “Leistung im Sport ist immer kollektiv”. Sein Vortrag präsentiert die Säulen und Grundlagen der Leistung im Hochleistungssport und schafft die notwendigen Brücken, damit das Publikum sich diese Säulen und Grundlagen aneignen kann, um sie in ihrem Berufsleben nutzen zu können.