©Eric de Mildt
René ten Bos ist Philosoph und Hochschullehrer an der Radboud Universität in Nijmegen. Seit April 2017 ist er Denker des Vaterlands für zwei Jahre.
René ten Bos ist Philosoph und Hochschullehrer an der Radboud Universität in Nijmegen. Er ist auch Vater von zwei Kindern, Fußball- und Schachliebhaber, Kolumnist für Het Financiële Dagblad, Liebhaber von Poesie, Autor von viel zu vielen Büchern und Stammgast in seinem Café. All diese Dinge misst er mindestens ebenso viel Gewicht bei wie der Philosophie und dem Hochschullehrertum.
Seine Arbeit zeichnet sich oft durch schwere Themen aus, die er häufig mit Humor und Heiterkeit angeht. Er schrieb über das Verhältnis zwischen Mensch und Tier, über die ökologische Katastrophe, die die Menschheit betrifft, über die undurchsichtige Transparenz von Wasser, aber auch über Bürokratie, Gesten und viele andere Themen. So philosophisch diese Texte auch sind, er ist mit dem Dichter H.H. ter Balkt einig, dass die letzten Ähren, die nach der Ernte auf einem Stoppelfeld zurückbleiben, ebenfalls philosophischen Wert haben. Wenn philosophisches Denken ist, dann muss dieses Denken auch in den Dingen sein. Oder in den Pflanzen oder in den Tieren. Nichts ist falscher, als zu denken, dass Denken nur eine menschliche Beschäftigung ist.
René ten Bos wurde 1959 in Hengelo geboren. Er studierte Philosophie an der Radboud Universität und promovierte an dem, was damals noch die Katholische Universität Tilburg hieß. Er arbeitete unter anderem für die Business School Nederland, Business School Caribbean und Schouten & Nelissen. Seit 2000 ist er Hochschullehrer für Philosophie an der Fakultät für Managementwissenschaften der Radboud Universität in Nijmegen. Darüber hinaus ist er als Redner und Dozent bekannt. Er arbeitet regelmäßig für die Nederlandse School voor Openbaar Bestuur (NSOB), die Academy of Groningen (AOG), die Polizeiakademie, die Akademie für Medizinische Spezialisten und zahlreiche andere Unternehmen und Organisationen. Seit April 2017 ist er Denker des Vaterlands.