Paul de Beer ist ein renommierter Experte im Bereich Arbeit und Einkommen. Er hat zahlreiche Bücher und Hunderte von Artikeln zu Themen wie dem Arbeitsmarkt und sozialer Ungleichheit verfasst.
Paul de Beer ist ein renommierter Experte im Bereich Arbeit und Einkommen. Er ist emeritierter Professor für Arbeitsbeziehungen an der Universität Amsterdam und mit dem Forschungsinstitut AIAS-HSI verbunden, das auf Forschung im Bereich Arbeit spezialisiert ist. Darüber hinaus ist er selbstständiger Forscher und Mitglied des Beratungsausschusses für Migration sowie des Beirats der UWV Werkbedrijf.
Der Arbeitsmarkt funktioniert oft etwas anders, als wir denken. Wenn man tiefer gräbt als üblich, kann man zu überraschenden neuen Erkenntnissen gelangen.
Paul hat zahlreiche Bücher und Hunderte von Artikeln zu Themen wie dem Arbeitsmarkt, Arbeitsbeziehungen (das ‚Poldermodell‘), sozialer Ungleichheit, Solidarität, dem Sozialstaat, dem Wert der Arbeit und Migration verfasst. Seine neuesten Bücher sind ‚Der Mythos des Arbeitsmarktes‘ (auch auf Englisch erschienen als ‚The labour market myth‘) und ‚Poldern und Kämpfen‘. Momentan schreibt er ein Buch, in dem er Fakten und Fiktion über Generationenunterschiede entwirrt. Seine Spezialität ist es, Mythen zu entlarven, indem er etwas tiefer gräbt als die üblichen Analysen.
In seiner Forschung deckt er das breite Feld von Arbeit und Einkommen ab. Er hat unter anderem Forschung zu Arbeitsmarktpolitik, dem Wert der Arbeit, Menschen mit Behinderungen, Selbstständigen, Einkommensungleichheit, Solidarität, Arbeitsmigration und dem Sozialstaat betrieben. Er berät regelmäßig die Regierung, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Kommunen und Durchführungsorganisationen. Er wird auch regelmäßig von Radio, Tageszeitungen und anderen Medien interviewt.
Paul studierte Ökonometrie an der Erasmus-Universität Rotterdam und promovierte als Ökonom an der Universität Amsterdam. Zuvor arbeitete er unter anderem beim Sozial- und Kulturplanungsbüro und dem Wissenschaftlichen Rat für Regierungsfragen. Von 2011 bis 2024 war er zudem Direktor des Wissenschaftlichen Büros für die Gewerkschaftsbewegung De Burcht, einem unabhängigen Forschungsinstitut, das Forschung zu strategischen Fragen durchführt, die für die Gewerkschaftsbewegung von Bedeutung sind.