Mike Boddé ist Musiker und Theatermacher. Vielleicht kennen Sie ihn von Kopspijkers und Podium Klassiek. Er sieht Parallelen zwischen Musik und Sport, dem Geschäftsleben und der Politik.
Mike Boddé ist Musiker und Theatermacher. Nach seinem Gymnasium ging er in die Vereinigten Staaten, wo er ein Jahr lang Jazz-Piano studierte. Nach seiner Rückkehr studierte er Chinesisch in Leiden, das er 1995 abschloss. Mit seinem Studienkollegen Thomas van Luyn gründete er 1991 das Duo Mike & Thomas. Mit ihm ging er ins Theater. Boddé produzierte insgesamt fünfundzwanzig Theaterprogramme mit van Luyn, aber auch mit u.a. Kees Torn, Klaas van der Eerden, Onno Innemee, Hadewych Minis, Beatrice van der Poel, Jelka van Houten u.v.a.
Im Fernsehen erlangte Boddé Bekanntheit als einer der Kabarettisten der beliebten Sendung Kopspijkers. Danach produzierten er und Thomas van Luyn den Kult-Hit ‘Die Mike und Thomas Show.’ Außerdem schrieb er den Bestseller Pil, und danach noch vier weitere Bücher, und er produzierte zahlreiche CDs, die alle nicht verkauft wurden. Glücklicherweise konnte er sich in der beliebten Fernsehsendung Podium Witteman ausleben. Dort spielte er Klavier und hielt kleine Vorträge über verschiedene musikalische Themen. Außerdem hat er als Hobby die Zubereitung leckerer chinesischer Hühnchengerichte und Pasta, die meist ungenießbar sind.
Als Musiker hat er ein breites Interesse. Er liebt Klassik, Pop und Jazz; eigentlich mag er fast alle Musikrichtungen. Auf jeden Fall hat er eine klare Vorliebe für Improvisation, in welchem Genre auch immer. In dieser Fähigkeit gibt er auch Unterricht am Utrechter Konservatorium und während Privatstunden von zu Hause aus.
Außerdem versucht er, sich für das Thema psychische Gesundheit einzusetzen, um so einen Beitrag zur Beseitigung der Tabus zu leisten, die rund um dieses Thema immer noch bestehen. Er selbst litt jahrelang an schweren Depressionen, daher weiß er nur zu gut, wie es ist, völlig am Boden zu sein. Heute geht es ihm glücklicherweise ausgezeichnet, da er ein bewährtes Medikament hat, das ihn stabil hält.