Geboren von togoesischen Eltern, wurde er frühzeitig von den Technikern des US Ivry entdeckt und zum Zentrum in Eaubonne geleitet. Mit seinem Club Ivry spielt er auf der Position des rechten Rückraums und des rechten Flügels. Obwohl sein Körperbau (relativ klein, 1,83 m und zierlich) ihn auf ...
Geboren von togoesischen Eltern, wurde er frühzeitig von den Technikern des US Ivry entdeckt und zum Zentrum in Eaubonne geleitet. Mit seinem Club Ivry spielt er auf der Position des rechten Rückraums und des rechten Flügels. Obwohl sein Körperbau (relativ klein, 1,83 m und zierlich) ihn auf dieser Position etwas atypisch macht, kann er dank einer phänomenalen Sprungkraft auf dieser Position spielen. Er kompensiert dies mit großen Qualitäten als Sprinter, mit schnellen und unkontrollierbaren ersten Schritten sowie einem beeindruckenden Sprung. Seine Geschwindigkeits- und Risikobereitschaft setzt er im Dienst der französischen Nationalmannschaft als rechter Flügelspieler ein, wo er dem Montpellieraner Grégory Anquetil nachfolgt.
Nach 12 Saisons beim US Ivry Handball unterschreibt er während der Saison 2007-2008 beim renommierten Club Ciudad Real, dem letzten Sieger der Champions League, den er am Ende des Vertrags, der ihn mit seinem Stammverein verband, beitritt, wo er seinen Teamkollegen in der französischen Nationalmannschaft Didier Dinart wiedertrifft. Er wurde bereits in seinem ersten Jahr spanischer Meister und europäischer Meister. Er gelingt es, dem Spiel von Ciudad Real eine Dynamik zu verleihen, die auf dieser Position nicht vorhanden war, sowie ein hohes Risiko einzugehen. 2011 wird der Club Ciudad Real zum Atlético de Madrid. Im Juli 2012 wechselt er für 4 Jahre zum Paris Saint-Germain Handball.
Trotz seines jungen Alters hat Luc Abalo bereits eine beeindruckende Liste von Titeln, sowohl auf Vereins- als auch auf Nationalmannschaftsebene. Auf europäischer Ebene gewann er 2009 die Champions League. In Spanien holte er 2 spanische Meisterschaften (2009 und 2010) und einen Königspokal (2011). In Frankreich gewann er ebenfalls die französische Meisterschaft 2007.
In der französischen Nationalmannschaft glänzte er auch bei allen Weltmeisterschaften. Doppelter Weltmeister 2009 und 2011; Doppelter Olympiasieger (2008 und 2012); Doppelter Europameister 2006 und 2010 sowie Bronzemedaille 2008.
Im August 2012 wird er mit „den Experten“ in London Olympischer Meister und trägt somit dazu bei, dass die französische Handballmannschaft ein Stück mehr in die Legende eingeht.