Schriftsteller und Filmemacher Leon de Winter äußert gerne seine Meinung zu großen nationalen und internationalen Themen, die ihn bewegen. Wie die Situation im Nahen Osten, die Lage im Irak und die Folgen des Streits zwischen Journalist Jort Kelder und Strafverteidiger Bram Moszkowicz. "Ich habe ...
Schriftsteller und Filmemacher Leon de Winter äußert gerne seine Meinung zu großen nationalen und internationalen Themen, die ihn bewegen. Wie die Situation im Nahen Osten, die Lage im Irak und die Folgen des Streits zwischen Journalist Jort Kelder und Strafverteidiger Bram Moszkowicz. “Ich habe nämlich regelmäßig das Gefühl, dass eine Meinung fehlt oder dass es eine Lücke in der Medienlandschaft gibt”, sagte De Winter kürzlich in einem Interview.
Vor allem auf seinem Blog und während Vorträgen weiß De Winter gut klarzustellen, wo er steht und was er von aktuellen Entwicklungen und den Ereignissen, die dazu geführt haben, hält. Diese Qualitäten kommen ihm als Moderator zugute. De Winter weiß wie kein anderer jede Diskussion in die richtigen Bahnen zu lenken.
De Winter veröffentlichte 1976 seinen ersten Roman, die Erzählensammlung ‘Über die Leere in der Welt’. Zu diesem Zeitpunkt studierte er noch an der Filmakademie in Amsterdam. Eine große Anzahl seiner Bücher wurde verfilmt, darunter ‘Auf der Suche nach Eileen W.’ und ‘La Place de la Bastille’. ‘Hoffman’s Hunger’ und ‘Der Himmel von Hollywood’ – mit Rod Steiger, Burt Reynolds und Tom Berenger – hat er selbst inszeniert. 2002 erschien sein vorletzter Roman ‘Gottes Gymnasium’. In diesem Frühjahr ist ‘Recht auf Rückkehr’, das in Israel spielt, erschienen. Der Schriftsteller ist mit der Schriftstellerin/Journalistin Jessica Durlacher verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bloemendaal.
Im März 2006 wurde Leon de Winter mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Der Koordinierungsrat für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland ehrt ihn für seinen Kampf gegen antisemitische und rassistische Tendenzen in Politik, Gesellschaft und Kultur.