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Speakers
© Walter Kallenbach
Einfluss der Technologie auf das persönliche Leben und die Gesellschaft

Kelli van der Waals

Kelli van der Waals untersucht den Einfluss der Technologie auf unser persönliches Leben, wie wir uns durch Smartphones und soziale Medien verändern, was sie mit dem Schönheitsideal und unserem Selbstbild anstellen. Wie gewinnen wir einen Überblick in dieser neuen, verwirrenden Welt?

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Keynote spreker,Workshops
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Themen

1. Der Einfluss der Technologie auf unser persönliches Leben und die Gesellschaft

Der Aufstieg der sozialen Medien und des Smartphones hat nicht nur unsere Welt verändert, sondern auch uns selbst und wie wir miteinander umgehen. Wir führen öffentliche Leben und sind zunehmend gezwungen, eine persönliche Marke von uns selbst zu schaffen. Wir sind mehr auf uns selbst fokussiert und weniger auf andere, Status ist wichtiger denn je und wir haben eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne. Wie versuchen wir, in dieser neuen, verwirrenden Welt Fuß zu fassen? Und was sollten wir eigentlich tun?

 

2. Kinder, Jugendliche und Smartphones

Die heutige Generation von Teenagern und jungen Erwachsenen ist die erste, die von klein auf ein öffentliches Leben führt, durch die Apps, die im Silicon Valley entwickelt werden. Während der Recherche für ihr Buch Picture perfect sah Kelli, wie geschickt sie darin sind, ein schönes und kohärentes Bild zu präsentieren, aber auch die vielen Komplikationen, die damit einhergehen, und dass sie darauf eigentlich nicht immer Lust haben. Wie können wir ihnen helfen? Und welche Zukunft sehen wir für uns, wenn es um unsere Beziehung zu diesen Technologien geht?

3. Soziale Medien, Schönheitsideal und Selbstbild

Wir sind Image-Junkies, schrieb die amerikanische Philosophin Susan Sontag bereits 1977, als die meisten Haushalte in der industrialisierten Welt bereits eine eigene Kamera besaßen. Drei Jahrzehnte später erschien das iPhone mit seiner nach vorne gerichteten Kamera, mit der wir uns minutiös betrachten, um uns – die Mini-Prominenten, die wir sind – so gut wie möglich in den sozialen Medien zu präsentieren. Wir sind Selbstporträt-Junkies geworden. Was das mit uns macht? Um das zu erklären, nimmt Kelli dich mit auf eine Reise zu den unentdeckten Völkern, die in den sechziger Jahren noch in Neuguinea lebten. Sie erzählt, was ein besonderer Anthropologe dort damals entdeckte und was das mit Filtern, Baby-Botox und BBLs zu tun hat.

4. Minimalismus

Als Kelli vor Jahren gebeten wurde, den japanischen Minimalisten Fumio Sasaki zu interviewen, reichte ihr Wissen über Minimalismus nicht weiter als Marie Kondos ‚spark joy‘-Credo, und sie fand die Behauptung ‚weniger besitzen macht glücklich‘ ziemlich übertrieben. Aber ehe sie sich versah, räumte sie selbst ihre Schränke aus und schickte hunderte Kilos an Sachen aus dem Haus. Seitdem hat sie der Minimalismus nie ganz losgelassen. Die Vorteile – für dein persönliches Leben und für die Welt – sind zahlreich, aber mit der nötigen Selbstironie erklärt Kelli auch, dass wir darüber nachdenken müssen, was noch hinter der Popularität dieser Lebenshaltung steckt.

5. Authentizität im digitalen Zeitalter

In unserer unübersichtlichen neuen Welt, voller harter und undurchdringlicher Geräte, Fake News und Deep Fakes, sehnen wir uns nach einem Gefühl der Authentizität. Also schwimmen wir in kaltem Wasser, kaufen bei Dille und Kamille ein und der ‚Lumbersexual‘ ist der vorherrschende Männertyp geworden.
Kelli erklärt auf unterhaltsame Weise, woher diese Trends kommen, wie wir damit scheitern und was die Lösungen sind.

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