John Pucher ist Professor an der Bloustein School of Planning and Public Policy der Rutgers University (New Brunswick, New Jersey). Seit er 1978 an der Massachusetts Institute of Technology promoviert wurde, hat Pucher Forschung zu einer Vielzahl von Themen in der Verkehrswirtschaft und ...
John Pucher ist Professor an der Bloustein School of Planning and Public Policy der Rutgers University (New Brunswick, New Jersey). Seit er 1978 an der Massachusetts Institute of Technology promoviert wurde, hat Pucher Forschung zu einer Vielzahl von Themen in der Verkehrswirtschaft und -finanzierung durchgeführt, einschließlich zahlreicher Projekte für das US-Verkehrsministerium, die kanadische Regierung und verschiedene europäische Verkehrsministerien. Seit fast drei Jahrzehnten untersucht er Unterschiede im Reiseverhalten, in Verkehrssystemen und Verkehrspolitiken in Europa, Kanada und den USA.
In den letzten zwölf Jahren hat sich Puchers Forschung auf das Gehen und Radfahren konzentriert. Seine internationale vergleichende Analyse umfasst Australien, Kanada, die USA, Deutschland, die Niederlande, Dänemark und mehrere andere europäische Länder. Das Hauptziel besteht darin, herauszufinden, was amerikanische, kanadische und australische Städte voneinander und von europäischen Städten lernen können, um die Sicherheit, Bequemlichkeit und Machbarkeit dieser nicht-motorisierten Verkehrsmittel zu verbessern. Er hat 25 Artikel und Buchkapitel über das Gehen und Radfahren veröffentlicht und über 60 Fachvorträge, Hauptredneransprachen und Konferenzvorträge zu diesem Thema gehalten. Von 2008 bis 2010 leitete er ein großes Forschungsprojekt für das US-Verkehrsministerium, das die Radfahrtrends und -politiken in großen amerikanischen Städten untersuchte.
Pucher hat zunehmend Interesse an den gesundheitlichen Auswirkungen des städtischen Verkehrs gezeigt. Insbesondere hat er die Notwendigkeit betont, dass Amerikaner ihr Gehen und Radfahren für den täglichen Transport erhöhen, um angemessene körperliche Bewegung sicherzustellen und die allgemeine öffentliche Gesundheit zu verbessern. Von 2005 bis 2006 verbrachte Pucher sein Sabbatical als Gastprofessor am Institute of Transport Studies der University of Sydney, wo er ein Forschungsprojekt leitete, das Unterschiede zwischen Kanada, Australien und den USA in ihrem Reiseverhalten, ihren Verkehrssystemen und -politiken sowie den Auswirkungen des Verkehrs auf die öffentliche Gesundheit untersuchte. Jetzt, da er wieder an der Rutgers University ist, arbeitet Pucher mit australischen, kanadischen und europäischen Kollegen zusammen, um diese zunehmend wichtige Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Verkehrs voranzutreiben.
Forschungsinteressen: