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Gerlof Meijer ist seit den neunziger Jahren Strafrichter. Meijer hat viele Jahre lang Fachleute, Richter, geleitet, die jeweils eine eigene Sicht auf die Gesellschaft und das Strafrecht haben.
Gerlof Meijer ist seit den neunziger Jahren Strafrichter, zuletzt am Gericht Overijssel. Er hat großen Strafsachen vorgesessen, wie einem doppelten Liquidationsfall im gesicherten Sitzungssaal in Rotterdam, dem Urker Mordfall, dem Ketelbrugfall und dem Deventer Kohlenmonoxidfall.
Er ist als Dozent an der SSR, dem Ausbildungsinstitut für die Judikative, der Polizeiakademie, der OSR und der Akademie für die Rechtspraktik verbunden. Meijer ist (Mit-)Autor einer Vielzahl von strafrechtlichen Werken, wie; Leerstücke Strafrecht, die Ausgaben Notwehr und Verfahrensfehler in der Reihe, Praxisleitfaden Strafrecht, Elementares materielles und formelles Strafrecht, alle veröffentlicht bei Kluwer und Der Weg zum modernen Strafurteil, das von BOOM veröffentlicht wurde.
Seit September 2016 steht Meijer als erster niederländischer Richter im Theater mit einem Theatervortrag unter dem Titel „Strafrecht? Lebensecht!“. Er hat auch eine Theatertour in 22 Theatern, in der er versucht, die Strafrechtspflege für den Bürger zu erläutern, während eines abendfüllenden Programms anhand von Bildern, Fotos und Musik.
Neben der Theater- und Ausbildungsarbeit hat sich Meijer zunehmend darauf spezialisiert, vor großen Gruppen zu sprechen. Gruppen wie: Anwälte, Richter, aber auch Gruppen im sozialen Bereich, wie Opferhilfe und Studenten. Die Herausforderung sieht er darin, das Strafrecht und alles, was damit zusammenhängt, auf einfache Weise an den Bürger zu vermitteln. Dabei scheut er Diskussionen nicht, wenn es beispielsweise um die Funktionsweise des Strafrichters in unserer Gesellschaft geht. Ist er verständlich? Ist er ausreichend zugänglich? Hat er noch genügend Autorität und verdient er das auch? Warum ein Serienvergewaltiger keine lebenslange Haftstrafe erhält und warum es nur ‚eine kleine Strafe‘ für einen immer wieder rückfälligen Ladendieb gibt.
Auch außerhalb des Strafrechts ist Meijer in der Lage, leidenschaftlich über seine Entwicklung vom Deventer Jungen, Kind tauber Eltern, zum schönen Amt des Richters zu erzählen. Dafür ist ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Motivation und eine sehr starke Antriebskraft erforderlich. Er weiß dies auf begeisternde Weise zu vermitteln und kann für andere eine Inspirationsquelle sein.
Meijer hat viele Jahre lang Fachleute, Richter, geleitet, die jeweils eine eigene Sicht auf Gesellschaft und Strafrecht haben. Als Manager ist das nicht immer einfach zu steuern. Meijer ist ein Fußballliebhaber und sitzt regelmäßig auf dem Rennrad, um seine Fitness zu erhalten. Genug Power also, um Veranstaltungen eine sinnvolle, aber auch angenehme Gestaltung zu geben!