Politologin, Fiammetta Venner ist Autorin zahlreicher Essays und Regisseurin von Filmen über die extreme Rechte, christliche fundamentalistische Anti-Abtreibungsbewegungen und islamistische Bewegungen. 1997 gründet sie die Zeitschrift ProChoix mit Caroline Fourest und Moruni Turlot. Ihre ...
Politologin, Fiammetta Venner ist Autorin zahlreicher Essays und Regisseurin von Filmen über die extreme Rechte, christliche fundamentalistische Anti-Abtreibungsbewegungen und islamistische Bewegungen. 1997 gründet sie die Zeitschrift ProChoix mit Caroline Fourest und Moruni Turlot. Ihre Lieblingsthemen sind der Schutz der Laizität, die Rechte von Frauen und Homosexuellen.
1998 schreibt sie ein Buch über Unternehmen, die den Front national finanzieren, Le guide des Sponsors du FN (mit Caroline Fourest, éditions Castells Raymond).
2001 verteidigte sie eine Dissertation in Politikwissenschaften über die radikale Rechte in Frankreich, basierend auf einer der umfangreichsten je erstellten Datenbanken über alle Mobilisierungen der extremen Rechten, alle Strömungen eingeschlossen, in Frankreich. Diese Dissertation wurde aktualisiert und im September 2006 bei Grasset unter dem Titel L’Extrême France veröffentlicht.
2003 verfasste sie gemeinsam ein Buch, Tirs Croisés (mit Caroline Fourest, Calmann-Lévy, 2003) über die „Laizität im Test der jüdischen, christlichen und muslimischen Fundamentalismen“.
Von 2004 bis 2009 arbeitete sie mit Charlie Hebdo zusammen, bevor sie zwei Jahre lang Kolumnistin bei France Culture war, um schließlich zur Produktion von France Inter zu wechseln.
Heute setzt sie ihren Kampf gegen fundamentalistische Bewegungen fort, wie ihre neuesten Werke Les nouveaux soldats du Vatican (Livre de poche, 2011) und Marine Le Pen démasquée (Livre de poche, 2012) bezeugen.
Als Dokumentarfilmerin hat sie Filme wie „Certifiées vierges“ über die Wiederherstellung des Hymens für Envoyé spécial (France 2) im Jahr 2008, „La bataille des droits de l’homme“ über die Durban 2-Konferenz und den Menschenrechtsrat 2009 für ARTE, „Des petits soldats contre l’avortement“ 2011 (Canal +) oder den viel beachteten „Marine Le Pen : l’héritière“ (15. Dezember 2012 auf France 2) realisiert. Seit 2007 realisiert sie mit Caroline Fourest eine Serie von 100 Porträts mit dem Titel „100 femmes musulmanes se racontent“.
Foto-Credit: Gilles Dacquin