Der Autor Ferran Torrent bewegt sich zwischen dem Kriminalroman und der Spezialisierung auf lokale Bräuche. Neben seinen Romanen hat er eine Welt und mehrere fiktive Charaktere geschaffen, die die Subkultur des aktuellen Valencia darstellen. Tatsächlich ist Valencia zu einem weiteren Charakter in ...
Der Autor Ferran Torrent bewegt sich zwischen dem Kriminalroman und der Spezialisierung auf lokale Bräuche. Neben seinen Romanen hat er eine Welt und mehrere fiktive Charaktere geschaffen, die die Subkultur des aktuellen Valencia darstellen. Tatsächlich ist Valencia zu einem weiteren Charakter in seinen Romanen geworden und zu einem Spiegel, in dem sich alle Bürger und ihre Umgebung sehen können.
Die Romane von Torrent sind in einem sehr persönlichen Stil und einer besonderen Variante des Katalanischen verfasst, der in der Region Horta und in der Stadt Valencia verwendet wird. Diese reiche und moderne Sprache hat agile und scharfe Dialoge ermöglicht, die den echten valencianischen Lebensstil darstellen konnten. Seine Werke wurden ins Deutsche, Spanische, Französische und Italienische übersetzt.
Der Erfolg von Torrents Werk zeigt sich an den zahlreichen Preisen, die er gewonnen hat. 1994 gewann er den Premi Sant Jordi, den wichtigsten Literaturpreis in der katalanischen Sprache, mit seinem Buch Gràcies per la propina (Danke für das Trinkgeld). 2002 gewann er den Premi Crexells und 2003 den Premi Crítica Serra d’Or de novel·la, beide mit Societat Limitada (Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Mit La vida en el abismo (Das Leben im Abgrund) war er Finalist für den Premio Planeta 2004.
Seine literarischen Werke haben die Seiten der Bücher überschritten und sind zu Filmen geworden. Die Selbstbeteiligung an seinen eigenen Drehbüchern ist für Torrent nichts Neues – er hat in den Drehbüchern von Gràcies per la propina (Danke für das Trinkgeld), Un negre amb un saxo (Ein Schwarzer mit einem Saxophon), La vida a l’abisme (Das Leben im Abgrund) und L’illa de l’holandés (Die Insel des Holländers) mitgewirkt.
Als Journalist ist seine Präsenz auch konstant in verschiedenen Medien durch Artikel, Chroniken und Radiosendungen. Darüber hinaus hat er auch an verschiedenen Radio-, Film- und Fernsehdrehbüchern mitgewirkt. Torrent hat auch als Kolumnist in El Temps, El País, La Vanguardia gearbeitet und hat heutzutage seinen eigenen Raum bei Diari Ara.
Für einen scharfen und direkten Blick auf die aktuellen Themen, die eine wichtige Rolle in der Politik und im sozialen Leben in Valencia, Katalonien und Spanien spielen, wird Torrent alle heißen Nachrichten mit Ihnen teilen. Torrent sagt: „Ich bin mehr in einer Kneipe inspiriert als in einem Kulturverein. Ich genieße es mehr, unter Frauen zu sein als unter klugen und intellektuellen Menschen. Ich bin lieber in einem Bordell als auf einem Stuhl einer Akademie. Die Intellektuellen und die Politiker sind die Spezies, mit denen ich mich am meisten langweile.“
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