© Henk Jan Winklermaat
Femke Raeven ist eine Mathematikerin, ehemalige Abgeordnete und AI-Strategin, die technologische Komplexität auf nüchterne, anwendbare Einsichten reduziert und bekannt ist für ihre prinzipielle Haltung und scharfen Blick auf AI-Hypes, Strategie und Politik.
Was passiert, wenn man einen cum laude Mathematiker und ehemaligen Topstrategen von ASML in die politische Arena von Den Haag setzt? Femke Raeven ist der lebende Beweis dafür, dass harte Daten und menschliche Authentizität sich nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig verstärken. Nach dreißig Jahren an der Schnittstelle von Strategie und Künstlicher Intelligenz (AI) bei multinationalen Unternehmen wie KLM, Rabobank und ASML teilt sie nun ihre einzigartigen Einblicke als selbstständige Beraterin und gefragte Rednerin.
In der Politik wird mit Modellergebnissen um sich geworfen, als wären es absolute Wahrheiten. Für mich ist ein AI-Output erst der Ausgangspunkt der echten Diskussion.
Femke wurde landesweit bekannt als Mitglied der Zweiten Kammer für Nieuw Sociaal Contract (NSC), wo sie das Portfolio Wirtschaft, Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit verwaltete. Als die politische Polarisierung ihre persönlichen Werte berührte, traf sie eine ebenso prinzipielle wie viel diskutierte Entscheidung: Sie verließ die Fraktion. Ihre Aussage “Diskriminierung hat ein Gesicht bekommen” schärfte das politische Landschaftsbild. Gerade in Zeiten extremer Polarisierung weiß Femke wie kaum eine andere, wie man Authentizität bewahrt, wenn der Druck maximal wird.
Als Rednerin übersetzt Femke komplexe Materie – von AI-Hypes bis hin zu geopolitischen Tech-Konflikten – in verständliche, nüchterne Sprache und direkt anwendbare Einsichten. Ob es um den Mittelstand geht, der mit Daten kämpft, oder um die Auswirkungen von Tech-Giganten auf die Weltwirtschaft: Femke kombiniert die Tiefe einer Wissenschaftlerin mit der Praxiserfahrung einer Topmanagerin und der Schärfe einer ehemaligen Politikerin.