Benedikt Böhm ist ein Extremsportler, Redner und internationaler Geschäftsführer einer Ski-Touring-Marke. Böhm veranschaulicht die Verbindung zur Welt der Extreme, die in der Geschäftswelt zu finden ist.
Benedikt Böhm ist internationaler Geschäftsführer der Ski-Touring-Marke Dynafit. Seit dem Wiederaufstieg aus der Insolvenz im Jahr 2003 hat sich die Marke zu einem globalen Marktführer entwickelt. In seinem anderen Leben ist Benedikt Böhm Extremsportler und Redner. In seinen packenden Vorträgen gelingt es ihm mit Finesse, Verbindungen zwischen der Welt des Extremsports mit ihrer sogenannten „Todeszone“ und der Geschäftswelt herzustellen. Böhm ist mit Sicherheit kein weltmüder, schicksalsherausfordernder Risikoträger.
Sowohl im Sport als auch in seinem Geschäftsleben plant er akribisch ehrgeizige Ziele und arbeitet rigoros und leidenschaftlich an deren Umsetzung. Böhm hat sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in England studiert; jedoch war seine Begeisterung, die Grenzen in den Bergen zu verschieben und ein Abenteurer am Rand zu sein, das Wertvollste für seine Managementkarriere. Benedikt Böhm ist der Gründer der Marke Helping Band, die sich dem Erhalt und der Erweiterung von Natur- und Meeresschutzgebieten widmet. Er arbeitet auch mit dem WWF zusammen, den er ebenfalls als Botschafter vertritt.
Die Präsentationen von Benedikt Böhm sind gefüllt mit atemberaubenden Bildern und kurzen Videoclips mit seltenen Aufnahmen der höchsten Gipfel der Welt. Das Publikum merkt schnell, dass Böhm kein manischer Extremsportler ist. Tatsächlich leitet er seine Expeditionen sowie sein Unternehmen verantwortungsbewusst, da sein Erfolg auf sorgfältiger und gewissenhafter Planung beruht.
In seinen Präsentationen beantwortet er Fragen wie: Wie bereite ich mich auf ein illusorisches Ziel vor, wie das Besteigen eines 8.000-Meter-Berges ohne supplemental Sauerstoff in so kurzer Zeit? Wie schaffe ich es, einen inneren Schwung zu erzeugen, um eine scheinbar unmögliche Aufgabe zu bewältigen? Wie kalkuliere ich die damit verbundenen Risiken? Welche Rolle spielt Geschwindigkeit bei der Minimierung von Risiken, oder auch Geduld und Flexibilität bei großen Projekten wie diesen?
Wie verhält man sich in außergewöhnlichen Situationen? Welche Rolle spielen Angst und Mut? Wie überwindet man Angst auf dem Weg zu einem großen Ziel? Was ist auf dem Weg entscheidend und was nicht und kann daher übersprungen werden? Warum bedeutet Innovation für Böhm insbesondere „Leichtigkeit“, und zwar nicht nur im Bergsteigen, sondern auch im Geschäftsleben und sogar im persönlichen Leben? Was ist erforderlich, um neue Wege zu beschreiten und Veränderungen erfolgreich zu managen? Und wie findet man nach massiven Rückschlägen wieder zu seiner ursprünglichen Denkweise zurück?
Böhm ist kein Solomountaineer. Er beschreibt somit auch die einzigartige Natur der Teamarbeit in der „Todeszone“ sowie den enormen Druck, den man sowohl auf sich selbst als auch auf das Team ausübt, das Teil des Managements ist. Immer wieder veranschaulicht Böhm für seine Zuhörer wie kein anderer die Verbindung zur Welt der Extreme, die in der Geschäftswelt zu finden ist.