Zurück zu den Suchergebnissen

Wunschzettel

Es sind keine Redner in Ihrer Merkliste.

Wolfgang Beltracchi

Wolfgang Beltracchi

Kunstfälscher, Maler und Autor
Sprache : Deutsch

  • Kategorien

  • Kunst & Kultur
    • Kunstfälscherei
  • Arbeitsfähigkeit

  • Vortrag
  • Keynote speech
  • Thema

Wolfgang Fischer ist 1951 in Höxter geboren, wuchs zunächst im Weserbergland, dann im Selfkant auf.

Beim Vater, der Kirchenmaler und Restaurator war, erlernte er die Malerei. Nach langjährigem, eigenständigem Zeichnen forderte ihn der Vater in seinem 14. Lebensjahr auf, ein Gemälde nach Picasso zu malen. Es folgte eine erste längere Reise nach Barcelona.

Mit17Jahren Beginn des Studiums an der Werkkunstschule in Aachen. Nach dreijährigem Studium Abbruch der Ausbildung um in Amsterdam zu

Weiterlesen

Wolfgang Fischer ist 1951 in Höxter geboren, wuchs zunächst im Weserbergland, dann im Selfkant auf.

Beim Vater, der Kirchenmaler und Restaurator war, erlernte er die Malerei. Nach langjährigem, eigenständigem Zeichnen forderte ihn der Vater in seinem 14. Lebensjahr auf, ein Gemälde nach Picasso zu malen. Es folgte eine erste längere Reise nach Barcelona.

Mit17Jahren Beginn des Studiums an der Werkkunstschule in Aachen. Nach dreijährigem Studium Abbruch der Ausbildung um in Amsterdam zu leben. Es folgte eine Zeit des Malens und der Reisen durch Europa. Erste Fälschungen bedeutender Maler verschiedener Epochen entstehen.

Erste Ausstellungen im Suermont Museum Aachen Mitte der 70er Jahre dann im Haus der Kunst in München. Anfang der 80er Jahre lebte Beltracchi in Marokko. Mit der Rückkehr nach Europa begann die produktivste Phase der Malerei von Werken der Maler der klassischen Moderne. Verkäufe von Fälschungen über den europäischen Markt hinaus.

Unter anderem entsteht auch eine Erfindung der Sammlung Knops deren Gemälde Otto S.K. vermarktet.

Die Gemälde verkauft Helene Beltracchi unter Zuhilfenahme der Legende einer Sammlung aus dem Besitz des Großvaters Jägers. Dieser soll bereits in den 1930er Jahren eine große Gemäldesammlung besessen haben.

Einige der Gemälde dieser Sammlung sollten aus dem ehemaligen Besitz des Galeristen Alfred Flechtheim stammen. Zu diesem Zweck kreierte Beltracchi, neben vielen anderen Galerie -Aufklebern den „Flechtheim-Aufkleber“ der später eine große Rolle im Strafprozess spielte.

2000 erwarb das Paar ein kleines Weingut im Languedoc. Im dortigen Atelier entstanden weitere Gemälde der klassischen Moderne, die weltweit hohe Anerkennung und außergewöhnliche Auktionspreise erlangten. 

2006 wurde das Gemälde „Rotes Bild mit Pferden“ von Heinrich Campendonk beim Kunsthaus Lempertz in Köln zu einem Weltrekordpreis verkauft. Im gleichen Jahr erwarben die Beltracchis eine Villa in Freiburg, in die sie letztlich aber nicht einzogen. 2008 wird bei einer naturwissenschaftlichen Untersuchung der im Campendonk Gemälde verwendeten Farben, in einem Bleiweißpigment ein geringer Anteil Titan gefunden. Eine solche Titanbeimischung hat es 1914, dem angeblichen Entstehungsjahr des Gemäldes, nicht gegeben.

Das Gemälde wurde als Fälschung entlarvt und anhand des rückseitigen Flechtheim-Aufklebers stießen die Ermittler auf weitere Gemäldefälschungen. Am 27. August 2010 wurde das Ehepaar Beltracchi in Freiburg verhaftet und nach 14 Monaten U-Haft am 27. Oktober 2011 wegen gewerbsmäßigem Bandenbetrug zu sechs und vier Jahren Haftstrafe verurteilt. Die Beltracchis sollen mit den 14 verhandelten Gemälden einen Schaden von etwa 16 Millionen Euros verursacht haben.

In seinen Vorträgen spricht Wolfgang Beltracchi auf packende und zugleich faszinierende Weise über seine Karriere als Kunstfälscher und die Geschichte seiner gefälschten Werke bis zur Verhaftung von ihm und seiner Frau und seinen neuen Plänen.   

Zusammenfassung