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"Bene" Benedikt Böhm

Extrem-Skibergsteiger und -Skifahrer

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  • Warum verharren Unternehmen zu lange in der Gefahrenzone?
  • Wieso funktionieren Teams unter Druck am schlechtesten?
  • Wie kann Speed das Risiko minimieren?
  • Welche Route ist die beste, schnellste und sicherste und wann sind Umwege der effizientere Weg zum Ziel?
  • Wie kann ich Limits überwinden und Grenzen als Treppen zum Erfolg nutzen?

Mehr Speed – weniger Risiko

Benedikt „Bene“ Böhm ist ein deutscher Extremskibergsteiger und -skifahrer. Er steht für die „Formel 1" des Bergsteigens, eine neue Disziplin an den höchsten Bergen der Welt und vereint wie kein Zweiter Schnelligkeit im Aufstieg und skifahrerisches Können als effektives Abstiegsmittel im lebensgefährlichen Absturzgelände. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Oxford Brookes University und an der University of Massachusetts.

Böhm war

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Mehr Speed – weniger Risiko

Benedikt „Bene“ Böhm ist ein deutscher Extremskibergsteiger und -skifahrer. Er steht für die „Formel 1" des Bergsteigens, eine neue Disziplin an den höchsten Bergen der Welt und vereint wie kein Zweiter Schnelligkeit im Aufstieg und skifahrerisches Können als effektives Abstiegsmittel im lebensgefährlichen Absturzgelände. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Oxford Brookes University und an der University of Massachusetts.

Böhm war Skilangläufer und trainierte in den Sommermonaten das Berglaufen. 2003 bis 2006 war er Mitglied der deutschen Nationalmannschaft und WM-Teilnehmer (2006). Die langen und harten Aufstiege seines Sports fordern maximales körperliches Leistungsvermögen und minimales Gewicht. Die anspruchsvollen Abfahrten setzen bestes skifahrerisches Können sowie absolute Kompromisslosigkeit voraus.

Böhms Ziel war es, den Skitouren-Rennlauf auf die höchsten Berge der Welt zu übertragen - d.h.: den Gipfel in der Todeszone in minimaler Zeit in einem Zug vom Basecamp erreichen und anschließend mit Skiern abzufahren (maximales Zeitfenster 24 Stunden). Lager- oder Rückzugsmöglichkeiten gibt es nicht. Böhm minimiert sein Risiko, da er sich wesentlich kürzer in der Todeszone aufhält.

Am 14. April 2014 erschien sein Buch „Im Angesicht des Manaslu“. Er verarbeitet darin das große Lawinenunglück am Manaslu (2012), dem mit 8163 Metern achthöchsten Berg der Erde, bei dem vierzig Bergsteiger verschüttet wurden und beschreibt, warum er trotzdem nur eine Woche später auf dem Gipfel stand. Rückblickend beleuchtet er Schlüsselmomente seiner Bergsteigerkarriere und erklärt, wie sich Expeditionen, Familie und Beruf vereinbaren lassen.

Böhm ist kein lebensmüder Risikosportler. Er plant seine Unternehmungen Jahre im Voraus. Hauptberuflich ist internationaler Geschäftsführer von Dynafit, dem Weltmarktführer bei Skitourenausrüstungen. Er sagt, dass seine Grenzerfahrungen seine erfolgreiche Management-Karriere mehr befruchtet haben, als jedes Buch oder noch so gute Ausbildung es je hätte können.

„Speed“ ist auch im heutigen Wirtschaftsleben ein Überlebensfaktor, weiß Böhm aus eigener Erfahrung. Risiko, Entscheidungsfindung, Führung, Zielerreichung, Selbstdisziplin, Selbstlimitierung, Kompromisslosigkeit und vor allem Leichtigkeit sind im Extremsport wie in der Geschäftswelt von entscheidender Bedeutung. Warum verharren Unternehmen zu lange in der Gefahrenzone? Wieso funktionieren Teams unter Druck am schlechtesten? Wie kann Speed das Risiko minimieren? Welche Route ist die beste, schnellste und sicherste und wann sind Umwege der effizientere Weg zum Ziel? Wie kann ich Limits überwinden und Grenzen als Treppen zum Erfolg nutzen?

In seinen atemberaubenden Vorträgen führt Böhm Zuhörer in schwindelnde Höhen, wo man nur mit höchster Präzision, Effizienz und Kompromisslosigkeit überlebt. Parallelen von hoher Motivation, realistischer Risikoabwägung und Leistungsbereitschaft auf dem Weg zum Gipfel sowohl in den Hochgebirgen als auch im Unternehmen werden aufgezeigt. Die Vorträge sind authentisch, bildgewaltig, packend, inspirierend, bereichernd und basieren auf punktgenauen Aussagen.

Zusammenfassung
Cover van Im Angesicht des Manaslu

Im Angesicht des Manaslu

Speedbergsteigen in der Todeszone

ISBN: 978-3890294469
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In Rekordzeit bestieg er den Manaslu, einen der höchsten Berge der Welt. Doch freuen konnte Benedikt Böhm sich nicht: Nur wenige Tage zuvor hatte eine Lawine neben seinem Lager zahlreiche Todesopfer gefordert. Im Herbst 2012 ereignete sich eines der schwersten Bergunglücke im Himalaja: Benedikt Böhm plante eine Speedbegehung des Manaslu, als eine Lawine mehrere Bergsteiger begrub und er mit bloßen Händen Überlebende aus den Schneemassen barg. Nun verarbeitet er die Tragödie in einem Buch und erzählt, warum er wenige Tage danach trotzdem den Gipfel bestieg. Rückblickend beleuchtet er Schlüsselmomente seiner Bergsteigerkarriere: von der Bezwingung des ersten Achttausenders – des Gasherbrum II –, einem dramatischen Überlebenskampf am Broad Peak bis hin zum Scheitern am Manaslu fünf Jahre davor. Er schreibt über schwierige Entscheidungen, einsame Erfolge sowie Freundschaft und Rivalität am Berg; und schildert, wie sich Expeditionen, Familie und Beruf vereinbaren lassen.
Benedikt Böhm im ndr-Talk (2014)
Benedikt Böhm im ndr-Talk (2014)
Benedikt Böhm bei Markus Lanz (April, 2014)
Benedikt Böhm bei Markus Lanz (April, 2014)