Xiaobo Lu ist Professor und Lehrstuhlinhaber für Politikwissenschaft am Barnard College der Columbia University. Er ist außerdem außerordentlicher Professor an der Tongji-Universität in Shanghai, China. Er ist der Gründungsdirektor der Columbia Global Centers (Ostasien) in Peking, die er von ...
Xiaobo Lu ist Professor und Lehrstuhlinhaber für Politikwissenschaft am Barnard College der Columbia University. Er ist außerdem außerordentlicher Professor an der Tongji-Universität in Shanghai, China. Er ist der Gründungsdirektor der Columbia Global Centers (Ostasien) in Peking, die er von 2008 bis 2010 leitete. Er war ehemaliger Direktor des Weatherhead East Asian Institute an der Columbia University.
Professor Lu unterrichtet Kurse über die chinesische Politik, politische Ökonomie, vergleichende politische Korruption und deren Kontrolle sowie vergleichende Politikwissenschaft. Seine Forschungsinteressen umfassen die chinesische Politik, die Beziehungen zwischen den USA und China, die Politik der wirtschaftlichen Entwicklung, Korruption und gute Regierungsführung, regulatorische Reformen und die Beziehungen zwischen Regierung und Wirtschaft. Er hat zu diesen Themen umfangreich publiziert und berät Unternehmen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Regierungsbehörden. Er ist Autor des Buches Cadres and Corruption (2000). Außerdem ist er Mitautor von Danwei: Changing Chinese Workplace in Historical and Comparative Perspective (1997). Sein jüngstes Buch (mit Thomas Bernstein) behandelt die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen im chinesischen Land, Taxation without Representation in Contemporary Rural China (2003). Seine neuen Buchmanuskripte, From Player to Referee: Politics of the Rise of the Regulatory State in China, erscheinen demnächst. Er war Gastprofessor an der Tsinghua-Universität, der Jiaotong-Universität und der Tongji-Universität in China; an der City University of Hong Kong; an der Hertie School of Governance in Berlin; am Institut für Politikwissenschaft (Sciences-Po) und an der Universität Paris I-Sorbonne in Paris. Professor Lu ist Mitglied in den Redaktionsausschüssen mehrerer internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften. Er ist Mitglied des Council on Foreign Relations und des National Committee of US-China Relations. Er trat in PBS, CNN, BBC und NPR zu Themen im Zusammenhang mit der chinesischen Politik, Makroökonomie, sozialem Wandel und Regierungsführung auf. Außerdem hält er öffentliche Reden zu breiteren Themen wie dem Aufstieg des globalen Populismus, Korruption, sozialen Medien und deren politischen und sozialen Auswirkungen sowie zur Politik der wirtschaftlichen Entwicklung. Er hat Reden und Briefings für Organisationen wie den Council on Foreign Relations, die Europäische Kommission, die Asia Foundation, die Asia Society, den World Affairs Council, das National Committee for US-China Relations, das American Center for International Leadership, die Asia Society, das China Institute of America und die Japan Society gehalten. Xiaobo Lu erhielt seinen Doktortitel in Politikwissenschaft von der University of California, Berkeley.