Serge Paugam ist ein international anerkannter Soziologe, dessen Arbeiten zu Ungleichheiten, sozialen Brüchen und zeitgenössischen Formen des sozialen Zusammenhalts maßgeblich sind. Er hat 1988 an der École des Hautes Études en Sciences Sociales seine Doktorarbeit verteidigt. Heute ist er ...
Serge Paugam ist ein international anerkannter Soziologe, dessen Arbeiten zu Ungleichheiten, sozialen Brüchen und zeitgenössischen Formen des sozialen Zusammenhalts maßgeblich sind. Er hat 1988 an der École des Hautes Études en Sciences Sociales seine Doktorarbeit verteidigt. Heute ist er Forschungsdirektor am CNRS und Studienleiter an der EHESS.
Mehrere seiner Werke sind zu Klassikern geworden und haben die soziale und politische Debatte in Frankreich und im Ausland erhellt: La disqualification sociale (1991), Le Salarié de la précarité (2000), Les formes élémentaires de la pauvreté (2005), Le lien social (2008). Das von ihm geleitete Sammelwerk Repenser la solidarité. L’apport des sciences sociales, das er 2007 herausgegeben hat, fand großen Anklang bei Akteuren des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lebens.
Er hat die Reihe „Le lien social“ gegründet und leitet die akademische Zeitschrift Sociologie bei den PUF. Er ist verantwortlich für das Forschungs-Team zu sozialen Ungleichheiten (ERIS) des Centre Maurice Halbwachs.
In seinem aktuellen Forschungsprogramm untersucht er die Grundlagen sozialer Bindungen anhand mehrerer großer internationaler Umfragen und unterscheidet verschiedene Regime sozialer Bindung, die in zeitgenössischen Gesellschaften wirken.