© Keke Keukelaar
Marcia Luyten ist eine gefragte Rednerin, Schriftstellerin, Wirtschaftswissenschaftlerin und Kulturhistorikerin. Sie schreibt und spricht häufig über Demokratie und Wirtschaft. Über aufkommende Autokratien, die Macht von Tech-Unternehmen und die Rolle, die die Wirtschaft dabei spielt.
Marcia Luyten ist eine gefragte Rednerin, Schriftstellerin, Kolumnistin, Moderatorin und Fernsehmoderatorin. Sie moderierte sechs Jahre lang „Buitenhof“, das Interview- und Diskussionsprogramm des NPO. Seit 2019 schreibt sie prägende Kolumnen für die Volkskrant und ist eine der Moderatorinnen des Radioprogramms „Met het Oog op Morgen“. Derzeit arbeitet sie an einem Buch über die niederländische Kolonie in Brasilien im 17. Jahrhundert.
Marcia schreibt und spricht häufig über Demokratie und Wirtschaft. Über aufkommende Autokratien, die Macht von Tech-Unternehmen und die Rolle, die die Wirtschaft dabei spielt. So erschienen von ihr die Bücher Kiezen voor democratie of voor dictatuur (2024) und Democratie ist nicht für ängstliche Menschen (2023).
Sie schreibt und moderiert Debatten über die Nachhaltigkeit und die Transformation von Wirtschaft und Kultur, die für eine Kreislaufwirtschaft notwendig sind, die die Natur wieder gleichwertig mit dem Menschen macht. Literatur, Musik und Theater sind alte Lieben, über die sie gerne Gespräche moderiert.
Im Jahr 2021 erschien ihre Biografie über Königin Máxima: Moederland, die jungen Jahre von Máxima Zorreguieta. Die Videoland-Serie zu diesem Buch wurde in 53 Länder verkauft. Ihre literarische Non-Fiction Das Glück von Limburg (2015) wurde mit dem Brussepreis für das beste journalistische Buch des Jahres ausgezeichnet. Anhand einer Familienchronik erzählt dieses Buch die Geschichte des Ruhms und Untergangs der niederländischen Steinkohleindustrie. Essentiell darin: die soziale Ingenieurskunst, die der rasanten Entwicklung einer großen und erfolgreichen Industrie zugrunde lag. Und von lebenswichtiger Bedeutung für diese soziale Ingenieurskunst: die Kraft einer ansprechenden, verführerischen Geschichte, in der Menschen leben wollen. Zwischen Juli und Dezember 2025 wird in Kerkrade ein gleichnamiges großes Musiktheater-Spektakel zu diesem Buch mit Huub Stapel in der Hauptrolle aufgeführt.
Zwischen 2001 und 2010 arbeitete Marcia sechs Jahre lang als Korrespondentin in Ruanda und Uganda. Über ihre Reisen veröffentlichte sie Witte geef geld (2003) und Dag Afrika (2013). Darüber, wie das Leben in Afrika ihr die Augen über die niederländische Kultur und Demokratie öffnete, schrieb sie 2008 „Ziende Blind“.
Luyten ist Wirtschaftswissenschaftlerin und Kulturhistorikerin. Sie absolvierte die Diplomatenklasse und arbeitete einige Jahre im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten.
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