© Bart Breet
Jasper Doest ist ein international preisgekrönter Fotograf. Seine Vorträge bewegen sich mühelos von einem Lächeln zu einem Moment der Stille — wenn ein Bild oder eine Geschichte plötzlich etwas über uns selbst und die Entscheidungen, die wir in einer Welt treffen, in der nichts für sich ...
Afrika, Asien, Biologie, Europa, Film, Führung, Global & International, Innovation & Technologie, Inspiration, Journalismus, Klimawandel, Kreativität, Kunst & Kultur, Kunst Kultur & Gesellschaft, Leadership & Entwicklung, Motivation, Nachhaltigkeit & Umwelt, Nachhaltigkeitsziele, Natur, Reisen, Tiere, Umwelt, Verhaltensänderung, Wissenschaft
Manchmal erzählt ein Foto seine wahre Geschichte erst, wenn man etwas länger hinschaut.
Jasper Doest muss etwa fünf Jahre alt gewesen sein, als seine Mutter ihm ihre Kodak Instamatic gab. Es war eine einfache Kamera, aber sie öffnete eine Tür zu einer Art des Sehens, die ihn nie wieder losgelassen hat.
Heute arbeitet Doest als Fotograf für National Geographic Magazine. Seine Arbeit führt ihn an verschiedene Orte, von abgelegenen Ökosystemen bis hin zu dicht besiedelten Städten, von Zentralafrika bis zur Antarktis. In Spitzbergen war er unerwartet etwas zu nah an einem Eisbären, er hielt Hand in Hand mit einem japanischen Makaken durch die belebten Straßen von Tokio und eines Morgens wachte er neben einem Flamingo auf, den er mittlerweile als Familie betrachtet.
Auf den ersten Blick scheinen seine Fotos oft von Tieren zu handeln, aber wer länger hinschaut, entdeckt, dass seine Fotos letztendlich etwas über uns selbst erzählen. Für Doest sind die zahlreichen Begegnungen mit anderen Arten keine Abenteuer für sich, sondern Hinweise — kleine Momente, in denen sichtbar wird, wie Menschen und andere Arten versuchen, dieselbe Welt zu bewohnen.
Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeit. Seine visuellen Geschichten untersuchen, wie diese gemeinsame Landschaft ständig von Kultur, Wirtschaft und Überlebensdrang geformt wird. Von Störchen, die von unserem Müll auf Mülldeponien in Südeuropa leben, bis hin zu Bauern und Elefanten, die ihren Lebensraum in Sambia teilen, von heiligen Affen in Japan bis hin zu Gemeinschaften in den Karpaten, die nach Wegen suchen, um mit Wölfen und Bären zusammenzuleben.
Mit einem Hintergrund in der Ökologie betrachtet Doest diese Geschichten als Teil eines größeren Systems, in dem nichts für sich allein steht. In seinen Vorträgen verbindet er kraftvolle Fotografie mit persönlichen Erfahrungen aus dem Feld und zeigt, wie Entscheidungen an einem Ort unerwartete Folgen an einem anderen haben können — für Ökosysteme, für Gesellschaften und letztendlich auch für uns selbst.
Jasper Doest ist ein international preisgekrönter Fotograf. Zu seinen Auszeichnungen gehören unter anderem vier World Press Photo Awards und der Titel Environmental Photographer of the Year der Prince Albert II of Monaco Foundation. Jasper ist zudem Senior Fellow der International League of Conservation Photographers.
In seinen Vorträgen nimmt Jasper Doest sein Publikum mit auf eine visuelle Reise durch die Welt, die er als Fotograf kennengelernt hat. Mit beeindruckenden Bildern, persönlichen Geschichten und einem Hauch von Humor gelingt es ihm, sein Publikum zu berühren, zu überraschen und zum Nachdenken anzuregen. Seine Vorträge bewegen sich mühelos von einem Lächeln zu einem Moment der Stille — wenn ein Bild oder eine Geschichte plötzlich etwas über uns selbst und die Entscheidungen, die wir in einer Welt treffen, in der nichts für sich allein steht, offenbart.