Über
Gerko Tempelman
Laden Sie doch einmal einen Philosophen ein! Gerade wenn wir verschiedene Fachgebiete und Denkwelten zusammenbringen, entsteht Inspiration und Verbindung. Gerko Tempelman war Pionier des aufsehenerregenden Death Café, war Pfarrer in Amsterdam und lebt als Freiwilliger in einer Unterkunft für obdachlose Familien.
Er übersetzt philosophische Ideen über KI, Religion und Polarisierung in klare, konkrete Einsichten, mit denen Ihre Organisation sofort etwas anfangen kann. Als akademisch ausgebildeter Philosoph und Theologe sowie Autor von drei gut aufgenommenen Büchern – Ongeneeslijk Religieus, Verlost von Onzin und Onzeker Weten – stützt er sich auf ein solides intellektuelles Fundament. Doch seine wahre Stärke liegt im Knüpfen unerwarteter Verbindungen, die Ihre Perspektive für immer verändern.
Gerko scheut sich nicht vor Unbehagen. Als Pionier des aufsehenerregenden ‘Death Café’, ehemaliger Pfarrer einer jungen Amsterdamer Gemeinschaft und Bewohner einer Amsterdamer Notunterkunft für obdachlose Familien, sucht er bewusst die Orte auf, an denen Denkwelten aufeinanderprallen. Er weiß wie kein anderer, wie man eine sichere Umgebung für ein schwieriges Gespräch schafft. Seine Vorträge sind eine Einladung, die eigene Blase zu verlassen und Reibung nicht als Bedrohung, sondern als Treibstoff für Innovation und echte Verbindung zu sehen.
Was können Sie erwarten?
Ein Vortrag von Gerko ist mehr als eine Präsentation. Es ist ein sorgfältig komponiertes Erlebnis. Mit seiner Erfahrung als Dramaturg beim Musiktheaterkollektiv KASSETT beherrscht er die Kunst des Erzählens. Er weiß, wie man Spannung aufbaut, Humor einsetzt und ein Publikum von Anfang bis Ende mitnimmt. Sein intelligenter, interaktiver und energischer Stil sorgt dafür, dass die Botschaft nicht nur gehört, sondern auch gefühlt wird. So entstehen keine einfachen Antworten, sondern bessere Fragen und ein inspirierendes Erlebnis.
1. Jenseits der Fakten - kollidierende Denkwelten als Inspirationsquelle
Wie überzeuge ich jemanden? Mit Logik und Fakten, so lernte ich es an der Universität. Aber als Pfarrer entdeckte ich etwas anderes: Menschen verändern sich durch Begegnungen, die berühren. Ich bin selbst ein Beispiel dafür.
Ich bin Gerko Tempelman, Philosoph und Pfarrer. Und in einer Welt, die süchtig nach Daten und Polarisierung ist, kombiniere ich philosophische Ideen mit persönlichen Erfahrungen. Denn die besten Ideen entstehen nicht aus logischen Argumentationen, sondern aus dem Zusammenprall von Denkwelten. Sie entstehen dort, wo Konsens endet und Reibung entsteht.
Was ich auf der Bühne mache, passt zu meinen Büchern und Artikeln in NRC und Trouw: scharfe philosophische Ideen, rohe Pfarrer-Erfahrungen und ehrliche Selbstreflexion in einer Geschichte. Das Ergebnis: ehrliche Fragen und ein echtes Gespräch, das den Kern trifft. Und der Mut, das Unbehagen nicht zu vermeiden, sondern es als Quelle der Verbindung und des Fortschritts zu nutzen.
2. Jenseits unseres eigenen Rechts
Fake News und Polarisierung bekämpfen wir nicht mit noch mehr Fakten. Menschen sind nämlich keine logischen Maschinen, sondern Geschichtenerzähler. In dieser dringenden und anregenden Geschichte nimmt Gerko das Publikum mit auf eine Reise durch Überzeugungen, unangenehme Emotionen und Weltanschauungen, die bestimmen, welche Fakten wir glauben. Basierend auf seinen Veröffentlichungen in u.a. NRC Handelsblad legt Gerko die Philosophie der Überzeugungen offen und erzählt mit lebendigen Geschichten aus eigener Erfahrung, wie Menschen wirklich ihre Meinung ändern: nicht durch Argumente und Logik, sondern durch Begegnungen, die berühren.
Zusammen mit dem Publikum entdeckt er, wie wir das Gespräch jenseits des Gegensatzes ‘Recht oder Unrecht’ führen können. Für alle, die deeskalieren und verbinden wollen.
3. Mensch versus Maschine => A.I. als Chance
Was künstliche Intelligenz (A.I.) uns über menschliche Intelligenz lehrt
Was künstliche Intelligenz kann, wissen wir. Für die Zukunft ist die Frage: Was macht A.I. mit uns? Die meisten Antworten auf diese Frage sind düster. Und das ist oft berechtigt.
Aber künstliche Intelligenz ist auch eine Chance. Nicht um noch härter, stärker und höher zu gehen – sondern eine kollidierende Realität, die uns wieder einen Blick auf uns selbst gibt. Künstliche Intelligenz gibt uns die Chance zu sehen, was menschliche Intelligenz ist.
In dieser scharfen und überraschenden Geschichte zeigt Gerko, dass es nicht die Herausforderung ist, mit der Technologie Schritt zu halten, sondern in das zu investieren, was uns menschlich macht. Nach dem Ende hat das Publikum eine neue Sichtweise entwickelt, die es konkret auf das tägliche Leben und den Arbeitsplatz anwenden kann.
Es ist Zeit für einen intelligenteren Blick auf künstliche Intelligenz.
4. Unsicheres Wissen
Jeder ist ein Gläubiger. Wir haben politische Überzeugungen, glauben an die Mission unseres Unternehmens und glauben weiterhin an uns selbst.
Gerko wuchs in einer säulenförmigen reformierten Umgebung auf und kennt die Welt der Überzeugung und des Zweifels von innen. Er machte es zu seiner Arbeit.
Mit dieser Erfahrung und einer großen Portion Philosophie behandelt er Fragen wie: Wie gehen wir mit Kollegen um, die ein grundlegend anderes Weltbild haben? Wie bleiben wir im Gespräch in einer polarisierten Gesellschaft?
5. Die letzten 1000 Tage
Endlichkeit als Ausgangspunkt: Lektionen aus dem Death Café.
Einst initiierte ich die niederländischen Death Cafés: Gespräche über den Tod am Kaffeetisch. Ich entdeckte: Gespräche über das Ende bringen Tiefe, Verbindung und Fokus.
Angenommen, dein Team oder deine Organisation hat noch genau 1000 Tage. Die Uhr tickt. Welche Projekte werden sofort unwichtig? Und was ist die eine bedeutungsvolle Leistung, die dein Vermächtnis definiert? Was nimmst du in Angriff, was lässt du liegen?
In einer Kombination aus scharfen philosophischen Ideen und treffenden Geschichten aus den Death Cafés berührt Gerko zwei Themen. Einerseits Sinngebung und die Frage, welche Arbeit wichtig ist. Andererseits Zusammenarbeit und wie wir an einer Kultur der Offenheit und des Vertrauens arbeiten. Dann zeigt sich, dass gerade eine Geschichte über das Ende zu den lebendigsten Gesprächen über die Zukunft führt.
6. Die philosophische Intervention
Menschen sammeln gerne Gleichgesinnte um sich. Aber dadurch bleiben viele organisatorische Fragen in derselben Logik hängen, von Führung und Veränderung bis zur Ethik von A.I. Aber dagegen kann man etwas tun.
Bei einer philosophischen Intervention legt Gerko offen, warum wir so denken, wie wir denken. Dabei nutzt er beispielsweise seine Studien zur islamischen Philosophie, einer ‘vergessenen’ Denktradition. Dort entdeckte er zunächst selbst, was seine eigenen Selbstverständlichkeiten waren. Erst danach entsteht Raum für eine andere, überraschende Logik.
Gib mir ein Thema und ich philosophiere darüber, garantiert, dass ich Dinge sage, die du noch nie gehört hast. Und mit so einer kleinen Kollision von Denkwelten erhöhst du sofort die Denkkraft bei deinem Retreat, Kongress oder Strategiesitzung.