Gerbert van der Aa ist ein niederländischer Historiker und Journalist, der sich auf Nord- und Westafrika spezialisiert hat. Er schreibt Artikel für verschiedene Magazine und Zeitungen in den Niederlanden. Als Experte tritt er regelmäßig im Radio und im Fernsehen auf. Sein Buch 'Nigerian ...
Gerbert van der Aa ist ein niederländischer Historiker und Journalist, der sich auf Nord- und Westafrika spezialisiert hat. Er schreibt Artikel für verschiedene Magazine und Zeitungen in den Niederlanden. Als Experte tritt er regelmäßig im Radio und im Fernsehen auf. Sein Buch ‘Nigerian situations. Eine Reise durch Afrikas korruptestes Land’ wurde 2006 veröffentlicht und für den renommierten Bob den Uyl Preis nominiert. Sein zweites Buch ‘Across Sudan, ein freundlicher rauer Staat am Nil’ wurde im September 2007 veröffentlicht.
Typische Afrika-Reporter reisen normalerweise mit westlichen Hilfsorganisationen, um vorhersehbare Geschichten über alle Arten von Elend zu schreiben. Nicht so Van der Aa. Er scheint immer originale Perspektiven zu finden, die seine Leser zum Nachdenken anregen. Zwischen den Zeilen wird deutlich, dass die Situation in Afrika möglicherweise nicht so schlimm ist, wie die meisten von uns glauben. Er entdeckte, dass Geschichten über Hungersnöte oft übertrieben sind. In Nigeria fand er heraus, dass Shell, trotz der Kritik von lokalen Aktivisten, umweltbewusster ist als die lokale Bevölkerung.
Van der Aa hat eine bemerkenswerte Art zu reisen. Oft steigt er in marode, überladene Busse. Oder er reist durch verschiedene afrikanische Länder auf Lkw, die mit Säcken voller Mehl oder Datteln beladen sind. Van der Aa reist regelmäßig mit dem Auto von den Niederlanden nach Afrika, wo er die Sahara durchquert. An seinem Ziel verkauft er das Auto, um die Reise zu finanzieren. Van der Aa erzählt überraschende Geschichten, die in den westlichen Medien normalerweise nicht gehört werden.