Frédéric Taddeï, geboren am 5. Januar 1961 in Paris, beginnt seine Karriere als Journalist im Jahr 1990 mit der Gründung des Magazins Maintenant. Anschließend wird er für die Mitarbeit am Magazin Actuel engagiert. Parallel dazu präsentiert er auf Radio Nova eine literarische Kolumne mit dem ...
Frédéric Taddeï, geboren am 5. Januar 1961 in Paris, beginnt seine Karriere als Journalist im Jahr 1990 mit der Gründung des Magazins Maintenant. Anschließend wird er für die Mitarbeit am Magazin Actuel engagiert. Parallel dazu präsentiert er auf Radio Nova eine literarische Kolumne mit dem Titel „Heute habe ich für Sie gelesen“. Ebenso beteiligt er sich an der Redaktion der pamphletarischen Zeitung L’Idiot international.
Frédéric Taddéï gibt sein Debüt im Fernsehen als Kolumnist in der Sendung „Nulle part ailleurs“ auf Canal+, von 1994 bis 1998. Dann, von 1998 bis 2006, ersetzt er Thierry Ardisson in der Sendung „Paris Dernière“ auf dem Fernsehsender Paris Première. Doch wirklich bekannt wird er mit der Einführung der Sendung „D’art d’art“ im September 2002 auf France 2, die ihn aus dem Schatten tritt und ihm ein breites Publikum bekannt macht. Dieses Mini-Magazin, das nach der Sonntagabend-Nachrichtensendung ausgestrahlt wird und in dem er die Hintergründe und Nebenaspekte eines Kunstwerks erzählt, erreicht im Durchschnitt 5 Millionen Zuschauer. Seit September 2006 leitet er eine tägliche Kultursendung auf France 3, „Ce soir (ou jamais !)“, die in der zweiten Abendhälfte beginnt und die Abendnachrichten des Senders, Soir 3, umrahmt. Die Sendung wird ab September 2011 wöchentlich.
Frédéric Taddéï ist auch ein Mann des Radios. Zwischen 2005 und 2009 präsentiert er die tägliche und dann wöchentliche Sendung „Regarde les hommes changer“ auf Europe 1. Von 2009 bis 2011 moderiert er auf demselben Radiosender die neue Sendung „Regarde le monde changer“. Schließlich ersetzt er Marie Drucker ab der rentrée 2010 in der Sendung „Le Débat des grandes voix“. Seit 2011 moderiert Frédéric am Sonntagabend auf France Culture die Sendung „Tête-à-tête“, in der Tradition von Radioscopie von Jacques Chancel.
Frédéric Taddéï trägt auch weiterhin zur Printpresse bei. Seit 2010 veröffentlicht er jeden Monat „seine modernen Reisekalender“ im Le Figaro Magazin. Ebenso ersetzt er Frédéric Beigbeder im Magazin GQ, wo er Interviews mit Persönlichkeiten führt.
Im Dezember 2007 erhielt Frédéric den ersten Preis Philippe Caloni, der „einem Journalisten, der Talent und Vielseitigkeit bewiesen hat, insbesondere in der Ausübung des Interviews oder Gesprächs“ verliehen wird.
Am 26. Oktober 2011 gründete Frédéric eine Debattenwebsite im Internet, Newsring.