François Durpaire ist Historiker, Schriftsteller und TV- und Radioberater. Doktor der Geschichte und habilitierter Geschichtslehrer, ist er Forscher am Labor EMA ("École Mutations Apprentissages") der Universität Cergy-Pontoise. Autor von etwa fünfzehn Werken, konzentrieren sich seine Arbeiten ...
François Durpaire ist Historiker, Schriftsteller und TV- und Radioberater. Doktor der Geschichte und habilitierter Geschichtslehrer, ist er Forscher am Labor EMA („École Mutations Apprentissages“) der Universität Cergy-Pontoise. Autor von etwa fünfzehn Werken, konzentrieren sich seine Arbeiten auf kulturelle Vielfalt, die amerikanische Gesellschaft und das Bildungswesen.
Zum Thema Vielfalt definiert er das Konzept der „Pluri-Identität“, das darauf abzielt, die Entwicklung der zeitgenössischen Gesellschaften hin zu komplexen Identitäten zu verstehen, die der Begriff „Multikulturalismus“ nicht erfassen kann. Er sieht einen dritten Weg zwischen der Einführung von Affirmative-Action-Politiken und der ausschließlichen Fokussierung auf die soziale Frage.
Im Bildungsbereich definiert er eine „Kosmo-Bildung“ und ist der Meinung, dass die Schule, die zur Zeit der Entstehung des nationalen Gefühls gegründet wurde, nun der Herausforderung der Globalisierung begegnen muss (Integration der digitalen Kultur, Ausbildung zu einer „Weltbürgerschaft“, Aufmerksamkeit für transnationale Fragen: Umwelt etc.).
Zu den Vereinigten Staaten ist er unter anderem der Autor der ersten nicht-englischsprachigen Biografie von Barack Obama (2007) und der erste, der den Sieg des schwarzen Kandidaten vorhersagte. Er schreibt sowohl Referenzhandbücher für Studenten (Die amerikanische Zivilisation, bei PUF, mit André Kaspi, Hélène Harter, Adrien Lherm) als auch Werke für ein breiteres Publikum (Die Vereinigten Staaten für Dummies, FIRST).
François Durpaire ist Berater im Fernsehen („C dans l’air“, „C à vous“, auf France 5, oder die Nachrichtensendungen von TF1, France 2, France 3, BFM TV, I Télé, LCI) und im Radio (Europe 1, France Info, RTL, France Inter, France Culture etc.) und ist Autor zahlreicher Kolumnen in der Presse, insbesondere für die Zeitung Le Monde.