François de Closets führt seit etwa dreißig Jahren eine doppelte Karriere als Journalist und Schriftsteller.1965 trat er in die Fernsehnachrichten ein und wurde Spezialist für Raumfahrt- und Wissenschaftsfragen. 1978 gründete er auf TF1 das Wirtschaftsmagazin L'Enjeu zusammen mit Emmanuel de ...
François de Closets führt seit etwa dreißig Jahren eine doppelte Karriere als Journalist und Schriftsteller.
1965 trat er in die Fernsehnachrichten ein und wurde Spezialist für Raumfahrt- und Wissenschaftsfragen. 1978 gründete er auf TF1 das Wirtschaftsmagazin L’Enjeu zusammen mit Emmanuel de la Taille und Alain Weiller; 1987 startete er mit Richard Michel und Jean-Marie Perthuis das Gesellschaftsmagazin Médiations.
1992 trat er in den öffentlichen Dienst ein, um Sendungen zu konzipieren, die der Wissenschaft und der Gesundheit gewidmet sind. Dazu gehören unter anderem Savoir Plus Santé mit Martine Allain-Regnault und Les grandes énigmes de la science mit Roland Portiche, bei der er fünfzehn Jahre lang Produzent und Moderator war.
Seit 2006 ist er Kolumnist bei La Chaîne parlementaire und hat seine Tätigkeit als Editorialist wieder aufgenommen.
1968, nach seiner Ausschluss aus der ORTF, begann François de Closets seine Karriere als Schriftsteller. Sein erster Erfolg war Le Bonheur en plus (1974). Nach dem denkwürdigen Erfolg von Toujours Plus ! (1982) widmet sich François de Closets den unterschiedlichsten Themen, und seine Essays, die immer provokant sind, finden großen Anklang beim Publikum. Tous ensemble (1985) kritisiert die Gewerkschaftswelt. La Grande Manip (1990) prangert die Heuchelei der politischen Rhetorik an. Tant et plus (1992) verurteilt die Verschwendung öffentlicher Gelder. Le Bonheur d’apprendre (1996) plädiert für eine pädagogische Erneuerung. Le Compte à rebours (1998) kündigt die bevorstehenden Krisen Frankreichs an. L’Imposture informatique (2000), in Zusammenarbeit mit Bruno Lussato, kritisiert die Abweichungen der Mikroinformatik. La Dernière Liberté (2001) fordert, dass jedem das Recht auf eine selbstbestimmte Lebensende anerkannt wird. Ne dites pas à Dieu ce qu’il doit faire (2004) überarbeitet die Biografie von Albert Einstein. Plus encore ! (Fayard/Plon) konfrontiert die Lesart von Toujours plus ! mit dem Frankreich der 2000er Jahre. Le Divorce français wurde 2008 bei Fayard veröffentlicht, gefolgt von Zéro faute im Jahr 2009, L’échéance im Jahr 2011 und Le monde était à nous im Jahr 2012.