Das Team besteht aus Studenten verschiedener Disziplinen und Hintergründe, was zu vielen unterschiedlichen Perspektiven und kreativer Entwicklung führt.
Delft Hyperloop ist ein Team von 39 hochmotivierten Studenten der TU Delft. Diese Studenten setzen ihr Studium für ein Jahr aus, um sich freiwillig in Vollzeit oder Teilzeit auf dieses Projekt zu konzentrieren. Das Team besteht aus Studenten verschiedener Disziplinen und Hintergründe, was zu vielen unterschiedlichen Perspektiven und kreativer Entwicklung führt.
Hyperloop ist ein revolutionäres neues Transportmittel. Es handelt sich um ein konzeptionelles Hochgeschwindigkeitstransportsystem mit Röhren, die nahezu vakuumiert sind. Kapseln mit Passagieren oder Fracht beschleunigen durch diese Röhren. Der niedrige Luftdruck ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 1000 km/h, während es viel günstiger, effizienter und nachhaltiger ist als Fliegen.
Die Entwicklung des Hyperloop begann 2017 mit der Idee von Elon Musk, dass Reisen im Vakuum das Transportmittel der Zukunft sein wird. Zu diesem Zweck gründete er den SpaceX Hyperloop Wettbewerb. An diesem Wettbewerb konnten Studententeams teilnehmen, um die Technologie zu entwickeln. Delft Hyperloop 01 hat sich dafür angemeldet und damals den Wettbewerb gewonnen. Acht Jahre später existiert Delft Hyperloop und innoviert weiterhin. Das neue Team, Delft Hyperloop 08, wird sich erneut intensiv mit der Innovation der Hyperloop-Technologien beschäftigen.
Delft Hyperloop 08 hat in diesem Jahr verschiedene Ziele, um einen Beitrag zur beschleunigten Implementierung des Hyperloop zu leisten. Darüber hinaus arbeiten sie mit wertvollen Partnern zusammen, die ihnen mit Wissen und technischen Komponenten helfen, um die bestmögliche Leistung des Fahrzeugs zu erzielen.
Das Studententeam hat die Mission, die Implementierung eines Hyperloop-Systems in großem Maßstab zu beschleunigen und gleichzeitig den Wettbewerb zu gewinnen.
In den letzten 8 Jahren hat Delft Hyperloop ein spannendes Abenteuer erlebt, indem es sowohl am SpaceX Hyperloop Wettbewerb als auch an der European Hyperloop Week (EHW) teilgenommen hat. In diesem Jahr werden sie zusammen mit den Universitäten von Edinburgh, Zürich und Valencia eine neue Ausgabe der EHW veranstalten. Die EHW steht im Zeichen der Verbindung der Hyperloop-Welt, um die Entwicklungen der Hyperloop-Technologie zu fördern. Zudem wird ein Wettbewerb stattfinden, um alle Teilnehmer zu motivieren. Dabei wird auf verschiedene Aspekte geachtet, und Delft Hyperloop wird danach streben, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Es werden 30 Studententeams weltweit an diesem Wettbewerb teilnehmen.
Delft Hyperloop führt als Studententeam Forschung durch. Darüber hinaus entwickeln und innovieren sie Komponenten des Hyperloop, die in Zukunft verwendet werden können. Delft Hyperloop 01 hat Forschung zum magnetischen Schweben des Hyperloop betrieben, um so wenig Widerstand wie möglich zu haben, während bei Delft Hyperloop 08 der Fokus auf einem skalierbaren Design liegen wird.
Im letzten Jahr lag der Fokus auf der Entwicklung eines Linear Flux Switching Permanent Magnet (LFSPM) Motors. Ein sogenannter LFSPM Motor treibt die Kapsel (Pod) nicht von der Schiene an, sondern befindet sich auf der Kapsel selbst. Dadurch sind viel weniger teure Materialien für die Schiene erforderlich, was bedeutet, dass die Infrastruktur viel einfacher und günstiger realisiert werden kann. Um den gesamten Rollwiderstand zu eliminieren, hat das Team die gesamte Kapsel so entworfen, dass sie keinen Kontakt mit der Schiene hat. Dies geschah, indem die Kapsel magnetisch in vertikaler und lateraler Richtung gedämpft wurde. So schwebte die Pod zum ersten Mal vollständig! Dies ist auch ein notwendiger Schritt, um extrem hohe Geschwindigkeiten auf die effizienteste Weise in einem vollständigen Hyperloop-System zu ermöglichen. Langfristig könnte dieses System nämlich in einem skalierten Hyperloop implementiert werden.
Diese Studenten zeigen, dass es möglich ist, in nur einem Jahr ein funktionierendes Prototyp mit komplett neuen Technologien zu entwerfen und zu bauen. Teamarbeit, Innovation, Grenzen überschreiten und mit Rückschlägen umgehen sind Themen, die zur Sprache kommen. Eine inspirierende Geschichte mit einem interessanten und erfolgreichen Ergebnis.
