Geboren in Guadeloupe, war Daniel Maximin zunächst Professor für Literatur und Anthropologie.Von 1982 bis 1989 war er Produzent und Moderator von französischsprachigen Programmen bei Radio-France und France-Culture. Anschließend war er von 1989 bis 1997 Direktor für Kulturangelegenheiten in ...
Geboren in Guadeloupe, war Daniel Maximin zunächst Professor für Literatur und Anthropologie.
Von 1982 bis 1989 war er Produzent und Moderator von französischsprachigen Programmen bei Radio-France und France-Culture. Anschließend war er von 1989 bis 1997 Direktor für Kulturangelegenheiten in Guadeloupe. 1998 wurde er zum Kommissar der nationalen Feier zum 150. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei von 1848 ernannt. Von 2000 bis 2004 war er im Ministerium für nationale Bildung als Berater für die Mission für Kunst und Kultur in der Schule tätig. 2006 war er literarischer Kommissar des Festival Francophone in Frankreich: Francophonies. Schließlich wurde er im Januar 2010 zum Generalbeauftragten von „2011, das Jahr der Überseegebiete“ ernannt.
Daniel Maximin tritt regelmäßig als Redner in verschiedenen Institutionen, Universitäten und Kulturzentren in Frankreich und im Ausland (USA, Kanada, Italien, Belgien, Spanien, England, Deutschland, Schweden, Ukraine, Senegal, Nigeria, Kuba, Brasilien..) auf.
Er ist unter anderem Autor von drei Romanen: L’isolé soleil (1981), Soufrières (1987) und L’île et une nuit (1996), veröffentlicht bei Éditions du Seuil; einem autobiografischen Bericht: Tu c’est l’enfance (Éd.Gallimard, 2004. Grand prix Maurice Genevoix der Académie Française) und einem Essay: Les fruits du cyclone, eine Geopoetik der Karibik (Éd.du Seuil, 2007). Er hat zusammen mit der Fotografin Anne Chopin veröffentlicht: La Guadeloupe vue du ciel (HC Éditions, 2008) sowie einen Gedichtband: L’invention des désirades (Seuil, 2009). Seine beiden letzten Veröffentlichungen sind: Antilles secrètes et insolites (Éd.Glénat, 2011) und Césaire et Lam, insolites bâtisseurs (H.C éditions, 2011).