Geboren am 2. September 1975 in Poitiers, ist Alexandre Lacroix seit der Gründung und dem Start der Zeitung im Jahr 2006 Chefredakteur von Philosophie Magazine. Philosophie Magazine hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den "Preis für das beste neue Magazin des Jahres" im Jahr 2006 und ...
Geboren am 2. September 1975 in Poitiers, ist Alexandre Lacroix seit der Gründung und dem Start der Zeitung im Jahr 2006 Chefredakteur von Philosophie Magazine. Philosophie Magazine hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den “Preis für das beste neue Magazin des Jahres” im Jahr 2006 und den “Preis für das Magazin des Jahres” im Jahr 2010. Darüber hinaus hat Philosophie Magazine eine deutsche Ausgabe gestartet, bei der Alexandre Lacroix als Berater fungiert.
Er hat zahlreiche Artikel in dieser Zeitung verfasst und einige Enthüllungen gemacht, wie den Dialog zwischen Nicolas Sarkozy und Michel Onfray, der während des Präsidentschaftswahlkampfs 2007 für Aufsehen sorgte, oder den exklusiven Dialog zwischen Julian Assange und dem amerikanischen Philosophen Peter Singer, der 2011 in England stattfand.
Alexandre Lacroix ist außerdem seit 1998 Dozent an der Sciences-Po Paris, wo er einen Kurs für kreatives Schreiben für Studierende des ersten und zweiten Jahres anbietet. Er leitet eine Philosophieserie, “Les Grands mots”, im Verlag Autrement.
Doch Alexandres Lacroix‘ Leidenschaft gilt der Literatur. So hat er sieben Romane und vier Essays veröffentlicht. Sein erster Roman, “Premières volontés” (Grasset, 1998), ist autobiografisch und beschreibt die Trauer, die seine Kindheit geprägt hat. Darüber hinaus hat er zwischen 2008 und 2010 einen Zyklus von drei weiteren sehr persönlichen Romanen im Verlag Flammarion veröffentlicht: “De la supériorité des femmes”, “Quand j’étais nietzschéen” und “L’Orfelin”. Die Essays dieses Autors verbinden frei literarische und philosophische Referenzen und behandeln existentielle Themen: Die Rolle des Rausches in der zeitgenössischen Literatur wird in “Se noyer dans l’alcool ?” (PUF, Reihe “Perspectives critiques”, 2001) angesprochen, “La Grâce du criminel” (PUF, Reihe “Perspectives critiques”, 2005) analysiert die Psychologie von Romanverbrechern und “Contribution à la théorie du baiser” (Autrement, 2011) beschreibt die wenig bekannte Geschichte dieser erotischen Geste.
Alexandre Lacroix hat Philosophie an der Universität Paris I (bis zum Bachelor) und ebenfalls Philosophie an Paris I (bis zum Master) studiert und hat 1998 seinen Abschluss an der Sciences Po Paris gemacht. Im selben Jahr hatte er einen kurzen Aufenthalt von sechs Monaten in einer Werbeagentur als “Strategischer Planer” bei Devarrieux-Villaret, bevor er in andere Gefilde aufbrach.